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Rezension: Attachment feminism von Chrissy Chittenden

Chrissy Chittenden, die Autorin des Buches, ist eine britische Bloggerin. In „Attachment feminism“ hat sie einige Blogposts und Artikel aus Zeitschriften und Online-Magazinen zusammengestellt, um ihr Verständnis von Attachment parenting und Feminismus zu verdeutlichen.

Zum Inhalt

Sie vertritt die These, dass Feminismus und Attachment parenting sehr gut zusammenpassen. Bindung und Kindern auf Augenhöhe sind Themen, die sich in beiden Bereichen wiederfinden. So verteidigt sie vehement Kinder als gleichwertige, gleichwürdige würde Juul sagen, Wesen, die man nicht unterwerfen sollte.

Gleichzeitig setzt sie sich gegen das frühe Aufzwingen von Geschlechtsrollen und -Stereotypen ein und legt einen starken Fokus auf das Stillen und gegen aggressives Marketing von Muttermilchersatzprodukten.

Die Artikel sind nach übergeordneten Themenkomplexen, wie z. B. Stillen und feministische Mutterschaft geordnet. Dabei wird deutlich, dass das private eben auch politisch ist, wenn sie es auch nicht explizit so schreibt.

Dabei bleibt sie allerdings bei einer sehr mutterzentrierten Sichtweise, der Vater kommt leider nur am Rande vor. Hier hätte ich gerne mehr erfahren.

Fazit

Das Buch lohnt sich, auch wenn es nur auf Englisch erhältlich ist. Ich fand die Artikel gut lesbar und verständlich. Der Feminismus ist hier ein biologischer, denn sie vertritt schon klar die Position, dass Frauen und Männer sich unterscheiden und auch unterschiedlich zur Familie beitragen. Dennoch eine interessante Perspektive.

 

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