Rezension: Erziehen ohne Schimpfen #eos21

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Bücher von Nicola Schmidt gefallen mir ja eigentlich immer und so war es auch dieses Mal. Aber es war dennoch auch etwas anders. Denn die letzten Bücher, die ich von ihr gelesen habe, betrafen mich nicht mehr so direkt, sei es, weil meine Kinder schon keine Kleinkinder sind oder weil sie eben schon so lange Geschwister sind.

Mit Erziehen ohne Schimpfen hat Nicola ein Buch geschrieben, das für Eltern aller Altersgruppen wichtig ist. Und sie spricht daher auch nie nur über Kleinkinder, Schulkinder oder Jugendliche.

Schimpfen tun wir doch alle mal, oder etwas nicht?

Klar, machen wir. Also ich zumindest. Und meistens fühle ich mich hinterher nicht besser. Ich bin frustriert und beschämt und mein Kind weint oder ist wütend auf mich. Aber im stressigen Alltag, im Spagat zwischen Familie und Beruf ist es nicht immer leicht, die Ruhe zu bewahren. Und genau darum geht es in diesem Buch.

Erziehen ohne Schimpfen

Wie kann ich meine Kinder erziehen, wie kann ich ihnen auf Augenhöhe begegnen, ohne sie anzuschnauzen, zu meckern und alle diese unschönen Dinge zu sagen, die mir später leid tun.

Ich möchte mich nicht mehr hinterher entschuldigen, dass ich wieder einmal laut geworden bin. Ich möchte vorher anders reagieren und eben nicht mehr schimpfen.

Weniger Erziehungstipps – mehr Umgang mit Stress

Im Buch gibt Nicola uns einen Einblick darin, warum wir überhaupt schimpfen. Und das hat viel mit Stress und unserer Reaktion darauf zu tun. Auch viel mit unserem modernen Leben in der Kleinfamilie, die alles andere als artgerecht ist.

Außerdem zeigt sie auf, wie wir anders handeln können und was wir dazu brauchen. Sie gibt uns mit Achtsamkeitsübungen und praktischen Formulierungshilfen für Gespräche mit dem Nachwuchs Strategien an die Hand, wie wir vom Schimpfen wegkommen und unseren Kinder mit mehr Gelassenheit begegnen können.

Leseempfehlung

Dabei schafft sie es wieder – und darum liebe ich ihre Bücher – liebevoll und wertschätzend zu bleiben und ihren Leser*innen keine Schuldgefühle zu machen.

Erziehen ohne Schimpfen – #eos21

Die Challenge

Am Ende des Buches ruft sie zu einer Challenge auf: 21 Tage ohne Schimpfen. Auch dazu gibt sie eine Anleitung. Und wenn man möchte, gibt es auch eine E-Mail-Begleitung und eine Facebook-Gruppe.

Ich habe mich entschlossen, die Challenge zu akzeptieren und ab der kommenden Woche mit der Familie nicht mehr zu schimpfen. Darüber werde ich hier auf dem Blog und bei instagram und Facebook unter dem Hashtag #eos21 berichten. Folgt mir gerne und macht auch mit. Und lest das Buch – es lohnt sich.

Rezension: Kinderfrei statt kinderlos

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Man soll ja auch mal über den Tellerrand gucken und andere Perspektiven einnehmen. Daher habe ich das Buch von Verena Brunschweiger gelesen. Denn die Autorin vertritt darin die Position, dass mensch besser keine Kinder bekommen sollte.

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Rezension: Das gewünschteste Wunschkind… Teil 2

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Wie schon in meiner Rezension zum ersten Teil geschrieben, habe ich mich sehr auf den zweiten Teil des Buches zum Blog Das gewünschtesteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn gefreut. Und meine Erwartungen sind nicht enttäuscht worden.

Gelassen durch die Jahre 5 bis 10

Dies ist der Untertitel des Buches und darum geht es auch. Die Kleinkindjahre sind vorbei und die Vor- und Grundschulzeit steht an. Damit ergeben sich andere Themen, aber auch andere Möglichkeiten mit den Kindern.

Die Grundsatzentscheidung

Am Beginn des Buches steht eine grundsätzliche Einordnung des bedürfnis- und bindungsorientierten Umgangs mit Kindern. Die Autorinnen vergleichen diesen Umgang mit dem autoritativen Erziehungsstil, der ja weit verbreitet ist. Dabei bewerten sie nicht, sondern zeigen nur den Unterschied auf. Sie erklären aber auch, warum sie sich für den bedürfnisorientierten Umgang entschieden haben.

Wünsche und Bedürfnisse

Dann folgt eine Einführung in den Unterschied von Wunsch und Bedürfnis. Diese zu unterscheiden ist wichtig, damit eben auch wirklich die Bedürfnisse aller Familienmitglieder Raum bekommen.

Vom konkreten Problem zum erfüllten Bedürfnis

Nach dieser Einführung, folgen mehrere Kapitel, die sich mit grundlegenden Situationen befassen, die in diesem Alter auftreten können.

Dabei wird immer von konkreten Fallbeispielen ausgegangen, anhand derer bestimmte Grundkonflikte erklärt werden.

So geht es um Wurzeln und Selbstbestimmung, Alternativen zu Strafen und gelungener Kommunikation.

Dabei bleiben die Autorinnen immer wertschätzend und lösungsorientiert. Sie zeigen Wege auf, die angesprochenen Konflikte zu lösen, so dass jeder zu seinem Recht kommt. Und sie geben dazu ganz konkrete Anleitungen, die gut erklärt und begründet sind.

Fazit

Für mich war die Lektüre einen große Bereicherung und ich kann das Buch nur empfehlen. Viele Dinge darin kannte ich zwar schon, aber nochmal daran erinnert zu werden und klar aufgezeigt zu bekommen, wie ich diese Dinge im Alltag umsetzen kann, fand ich sehr gut.