Rezension Das Loch

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Grundsätzlich rezensieren wir selten Romane, aber manchmal eben doch. Dann, wenn das Thema passt.

Und Simone Hirth hat mit ihrem Roman Das Loch darüber geschrieben, wie es ist, das Leben mit Baby/Kleinkind, in der bürgerlichen Kleinfamilie auf dem Land.

Briefe an Gott und die Welt

Und dies in Form von Briefen einer Mutter an die unterschiedlichsten Adressat:innen. Darunter sind z. B. ein Frosch, Jesus, Mohammed, Ulrike Meinhof, Madonna (die Sängerin) und Maria (die aus der Bibel).

Ein Jahr lang begleiten wir so diese Frau, die Mutter, Ehefrau, Schriftstellerin, Fernseherin, Zweiflerin und noch vieles mehr ist.

Wir erleben Phasen der Verzweiflung und der Hoffnung, der Müdigkeit und der Kreativität. Vor allem aber der Wut und der Leere.

Der Roman lässt uns tief eintauchen in die Lebenswelt der geistig unterforderten aber körperlich überforderten Frau. Overtouched und underbrained, wie auch wir das kennen. Denn die Briefschreiberin ist Autorin und möchte Schreiben, schafft es aber im Alltag nur schlecht. Und so schreibt sie über ihren Alltag und über das Loch, dass sich aufgetan hat mit der Geburt ihres Kindes.

Fazit

Ich finde das Buch sehr lesenswert, weil es unbequem ist. Es ist keine leichte zuckergussüberzogene Mamiwelt, sondern die kalte Realität, die hier erzählt wird.

Daher kann ich die Lektüre nur empfehlen.

Uta
Mutter von zwei, Lehrerin, Stadtmensch

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