Achtsamkeit, Organisation
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Follow-up: Jede Mutter arbeitet!

Durch den Beitrag von Ilse Marie Lechner vom Entfaltungsparadies, die sich in einem ihrer letzten Beiträge auf meinen Stoßseufzer „Jede Mutter arbeitet“ bezog, hat sich noch eine Ergänzung ergeben. Sie hat nämlich parallel auch die Erkenntnisse von Birgit Geistbeck zur Wertschätzung verarbeitet und daraus einen neuen Artikel geschneidert. Einen, der auch eine interessante Ergänzung für uns darstellt.

Also, mit der freundlichen Genehmigung von Ilse hier eine Übung, wie sich das Bewusstwerden von „Jede Mutter arbeitet!“ noch etwas verfeinern lässt. Ganz praktisch. Also, praktische Übung eben. Los gehts!

Um dir bewusst zu machen, was du im Laufe eines Tages leistest, habe ich eine kleine Übung für dich.

  • Schreib dir während des Tages ALLES auf, was du machst.
  • Diese Liste legst du dann abends weg :-), versteck sie!
  • Am nächsten Morgen schreib aus dem Gedächtnis auf, was du am Vortag geleistet hast.
  • Vergleich dann diese beiden Listen. Welche Arbeiten erkennst du als Leistung an und welche fallen unter den Tisch?
  • Wenn du möchtest, kannst du noch schauen, welche der Arbeiten, die du nicht berücksichtigt hattest, kein Geld eingebracht haben.

Natürlich ist das nicht repräsentativ. Allein durch die Tatsache, dass du während des Tages alle Tätigkeiten aufschreibst, ändert sich schon etwas in deinem Bewusstsein und bringt Erkenntnisse. Wenn du magst, dann teil sie mir doch in den Kommentaren mit. Ich bin schon gespannt auf deine Erkenntnisse.

Ich probiere das mal aus. Die Liste für heute ist schon ziemlich lang … mal gucken, wie das dann am Ende des Tages ausschaut. Und wie es sich morgen zeigt.

Übrigens hatte Uta bereits einen „Done statt Do-to“ Artikel geschrieben. Also, sie hatte das Thema schon länger auf dem Schirm als ich.

Macht ihr mit? Gerne in die Kommentare oder auf die Facebookseite packen, dann haben wir alle was davon.


 

Ergänzung vom Tag drauf, wie es ja Sinn und Zweck der Übung war.

Zuerst die kurze Liste, was mir vom gestrigen Tag noch präsent ist. Die mit * gekennzeichnet sind, sind dann die, die direkte Erträge abwerfen.

  • 2 Fachartikel fertiggestellt und 1 weitere Kundenarbeit konzipiert, eine dritte angefangen, allerdings nicht beendet*
  • private und berufliche E-Mails teilweise abgearbeitet*
  • Post sortiert und vorbereitet
  • Kinder versorgt, zum Sport gefahren
  • Wäsche, Kochen

Und die Aufzeichnung von gestern besagt:

  • 2 Kinder wecken, anziehen, Brottaschen befüllen und zum Kindergarten bringen
  • Einkaufen fahren
  • Waschmaschine, Geschirrspüler bestücken, Küche aufräumen
  • Garten wässern
  • Post reinholen, sichten
  • berufliche E-Mails sichten, bearbeiten*
  • Nachrichten für Ehrenamt durchsehen/beantworten
  • Fachartikel schreiben, 2x *
  • Kochen, aufräumen, Wäsche aufhängen, Badewanne durchputzen
  • Blogprojekt mit neuem Inhalt bestücken, Kommentare sichten/beantworten
  • Kundenkonzept erarbeiten*
  • Kinder vom Kindergarten abholen, zum Tanzen fahren und danach zurück nach Hause
  • Abendessen kochen, Tisch auf-/abdecken, Geschirrspüler aus-/einräumen
  • Wäsche abhängen, wegräumen
  • diverse Müllbehälter im Haus leeren/entsorgen
  • durchfegen, aufräumen
  • Kinder baden
  • Kundenauftrag anfangen, Dokumente anlegen und Informationen durchsehen*
  • Recherche für anderen Kundenauftrag durchführen*
  • private/berufliche Nachrichten checken/beantworten

Der Tag begann übrigens so gegen 7 Uhr und „endete“ gegen 21:00 Uhr, beim Kinder zu Bett bringen. Danach war noch Zeit übrig, ein wenig zu lesen.

Kategorie: Achtsamkeit, Organisation

von

Hy, hier schreibt Sabrina. Freiberuflich als Copywriterin anzutreffen, mit Mann, zwei Kindern & Bürohund in enger Gemeinschaft. Feministisch angehaucht, bindungsorientiert & zutiefst sarkastisch. Bekennende #coffeeholic

2 Kommentare

  1. Liebe Sabrina,

    ich freue mich, dass diese Übung dich so begeistert hat, dass du sie gleich veröffentlicht hast.

    Gleichzeitig danke ich dir für deinen Mut, deine Listen zu veröffentlichen. Hier ist ganz deutlich zu sehen, wie vieles, was wir unter Tags leisten unter den Tisch fällt.
    Ich hoffe, du hast dir auf die Schulter geklopft, als du gesehen hast, was du alles in deinen Tag „hineinstopfst“ 🙂 Es tut doch gut, das mal schwarz auf weiß zu sehen.

    Liebe Grüße,
    Ilse

    • Liebe Ilse,

      oh ja, da habe ich mir auf die Schultern geklopft!

      Und am Wochenende gleich mal alles liegen lassen. Dafür kann ich dann ab heute direkt weiter meine Liste schreiben, denn natürlich stapelt sich heute wieder alles.

      Liebe Grüße
      Sabrina

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