Alle Artikel mit dem Schlagwort: Wertschätzung

#equalpayday am Arsch

Mein voraussichtlicher Rentenauszahlungsbetrag bringt mich zum Weinen. Heute ist #equalpayday und die Artikel türmen sich zum Thema. Vor ein paar Jahren hatte ich mich noch gefragt, wie diese PayGap bloß zustande kommen kann. Und das mit der Altersarmut, das muss den Frauen doch schon vorher klar sein!? Tja…. ich kanns dann jetzt völlig subjektiv aus eigener Erfahrung erklären.

Bedürfnisse: Respekt und Wertschätzung

Respekt und Wertschätzung ist etwas, das wir alle brauchen. Wir Menschen sind soziale Wesen und daher auch immer in gewissem Maß abhängig von unseren Mitmenschen. Wenn diese uns dauerhaft respektlos und missachtend gegenüber treten, dann bleibt unser Bedürfnis nach Respekt und Wertschätzung unerfüllt. Natürlich kann man auch damit argumentieren, dass wir uns dieses Bedürfnis auch selbst erfüllen müssen, denn wir müssen uns auch selbst respektieren und wertschätzen. Da ist bestimmt etwas wahres dran. Dennoch müssen diese Bedürfnisse auch immer von außen mit erfüllt werden.  Respekt und Wertschätzung mir selbst gegenüber Respekt und Wertschätzung mir selbst gegenüber sind wichtig. Denn wenn ich selber mich nicht respektiere und wertschätze, dann kann ich auch Respekt und Wertschätzung von meinen Mitmenschen schlecht annehmen. Daher ist es grundlegend, eine gute Beziehung zu mir selbst zu haben. Also achte ich mich selbst, respektiere meine Bedürfnisse und gebe mir selbst die Wertschätzung, die ich brauche. Dann habe ich eine gute Basis, damit mein Bedürfnis gestillt wird. Respekt und Wertschätzung von Anderen Ich persönlich bin der Überzeugung, dass ich das ernte, was ich …

Follow-up: Jede Mutter arbeitet!

Durch den Beitrag von Ilse Marie Lechner vom Entfaltungsparadies, die sich in einem ihrer letzten Beiträge auf meinen Stoßseufzer „Jede Mutter arbeitet“ bezog, hat sich noch eine Ergänzung ergeben. Sie hat nämlich parallel auch die Erkenntnisse von Birgit Geistbeck zur Wertschätzung verarbeitet und daraus einen neuen Artikel geschneidert. Einen, der auch eine interessante Ergänzung für uns darstellt. Also, mit der freundlichen Genehmigung von Ilse hier eine Übung, wie sich das Bewusstwerden von „Jede Mutter arbeitet!“ noch etwas verfeinern lässt. Ganz praktisch. Also, praktische Übung eben. Los gehts! Um dir bewusst zu machen, was du im Laufe eines Tages leistest, habe ich eine kleine Übung für dich. Schreib dir während des Tages ALLES auf, was du machst. Diese Liste legst du dann abends weg :-), versteck sie! Am nächsten Morgen schreib aus dem Gedächtnis auf, was du am Vortag geleistet hast. Vergleich dann diese beiden Listen. Welche Arbeiten erkennst du als Leistung an und welche fallen unter den Tisch? Wenn du möchtest, kannst du noch schauen, welche der Arbeiten, die du nicht berücksichtigt hattest, kein Geld …

Mütter in der Gratifikationskrise

Es wird viel darüber diskutiert, dass Frauen arbeiten sollen und wie man ihnen das ermöglichen könnte. Dabei wird aber oft übersehen, dass Frauen sowieso arbeiten. Es ist ja keineswegs so, dass Frauen, die sich ausschließlich um die Kinder kümmern, nicht arbeiten würden. Denn auch Erziehungsarbeit ist Arbeit. Dazu kommt in der Regel auch noch der Haushalt, den meist Frauen – egal ob Vollzeit-, Teilzeit- oder Erziehungsarbeit leistend, überwiegend übernehmen. Dafür bekommen sie meist gar keine Wertschätzung und dies kann dann zu einer  Gratifikationskrise führen. Dabei nehmen die Ansprüche an Frauen und Mütter immer weiter zu: sie sollen sich um die Kinder kümmern, den Haushalt schmeißen, arbeiten gehen und gleichzeitig eine MILF  sein. Dazu kommen Sprüche wie: „Schatz, wie war dein Tag auf dem Sofa?“ und der immer noch sehr mächtige Mythos von der guten Mutter, der den Druck zusätzlich erhöht. Gratifikationskrisen machen krank und eine kranke Mutter will niemand haben. Was können wir also tun? Aufteilung der Hausarbeit (damit auch die Männer merken, dass Hausarbeit Arbeit ist). Solidarität unter Frauen, denn wir geben alle unser …