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Rezension: Sexuell verfügbar

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In ihrem Buch Sexuell verfügbar schreibt Caroline Rosales nah an der eigenen Biographie über die „Grauzonen zwischen Erziehung, Missbrauch und Feminismus“.

90ies-Kids

Selbst in den 1980ern und 1990ern aufgewachsen, erkenne ich viele Einflüsse wieder, denen auch ich ausgesetzt war. Rollenbilder und auch Entwicklungslinien ins heute kann ich gut nachvollziehen.

Das Buch zeigt auf, dass unsere Generation zwar viel freier aufwuchs, als unsere Eltern, jedoch die Sexualität der Frau immer noch in Bezug auf den Mann gesehen wird. Es fehlt immer noch die Befreiung der weiblichen Sexualität.

Wie frau sein soll

Caroline Rosales gelingt es, die vielfältigen Erwartungen, denen Frauen ausgesetzt sind, zu analysieren. Dabei sind viele dieser Erwartungen schon so internalisiert, dass wir sie gar nicht mehr als von außen kommend wahrnehmen.

Die widerstreitenden Stimmen in unseren Köpfen verwirren uns und so entsteht eine innere Zerissenheit.

Fazit

Ihre Hoffnung setzt die Autorin in ihre Kinder, die sie als freier und offener wahrnimt und somit in die Weiterentwicklung der Gesellschaft.

Das Buch ist spannend zu lesen, stimmt nachdenklich und hat zumindest mir geholfen, über einige meiner Prägungen noch einmal neu nachzudenken.

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