Rezension: Sabine Rennefanz: Mutter to go

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Sabine Rennefanz ist Journalistin und Mutter zweier Kinder. Sie schreibt Kolumnen für die Berliner Zeitung. Diese sind nun gesammelt in ihrem Buch Mutter to go erschienen.

Ein Essay zum Einstieg

Am Beginn des Buches steht ein Essay namens Mutterland. In ihm schreibt die Autorin über ihr Frau werden und ihr Mutter werden. Und sie zeigt klar und deutlich auf, wie radikal sich das Leben durch die Mutterschaft verändert. Dazu zitiert sie immer wieder aus Rachel Cusks „A Life’s Work“ und stellt so ihre individuelle Erfahrung in einen größeren Kontext.

Gesammelte Kolumnen

Nach dem einleitenden Essay folgen die gesammelten Kolumnen, die Sabine Rennefanz geschrieben hat. Dabei gliedert sie diese nochmal nach folgenden Themen:

  • Frau sein. Rollen und Emanzipation
  • Mutter sein. Erziehungsfragen und Elternschaft
  • Wähler sein. Was sich ändern muss
  • Familie sein. Aus dem Leben mit Kindern

Die Themen

Die Themen sind vor allem der Alltag mit Kindern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Es geht um Konkurrenzdruch unter Müttern, Kitaplätze, Arbeit und Freizeit. Aber auch um Rollenverteilung innerhalb der Familie.

Kurze Texte

Wie sie in ihrem Nachwort erzählt, ist die Textform der Kolumne, wie sie in diesem Buch versammelt ist, der Tatsache geschuldet, dass man sich mit Kindern schwer auf längere Texte konzentrieren kann. Eine Kolumne brauch weniger Zeit und ist daher mit dem Familienleben besser vereinbar. So ist diese Textform aus der Not geboren, die auch andere Autorinnen schon beschrieben haben.

Fazit

Die Kolumnen sind kurzweilig und sehr klar geschrieben. Ich habe beim Lesen oft genickt, weil mir viele Situationen sehr bekannt vorkommen. Auch für Leser*innen, die Eltern sind, ist die Textform sehr geeignet, kann man die Kolumnen doch gut zwischendurch lesen. So kann ich das Buch durchaus empfehlen.

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