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Rezension: Das teuflische Mama-Buch

Als ich zum ersten Mal von diesem Buch las, dachte ich, dass ich es unbedingt haben möchte. Es klang nach einer lustigen Lektüre. Also wanderte es beim nächsten Einkauf im Buchladen meines Vertrauens in den Warenkorb und reiste mit in den Herbsturlaub.

Vom Scary-Mommy-Blog zum teuflische Mama-Buch

Das teuflische Mama-Buch basiert auf dem Blog der Autorin, Jill Smokler. Sie ist Amerikanerin und das merkt man bei der Lektüre deutlich. Es soll eine sarkastische Sicht auf das Leben mit Kindern und die Kämpfe zwischen Müttern bieten und besteht neben den Erfahrungen der Autorin auch aus Zitaten, die andere Frauen im „Beichtstuhl“ auf dem Blog hinterlassen haben.

Leicht und lustig?

Im Urlaub habe ich also mit der Lektüre begonnen und ich muss sagen, dass mich das Buch enttäuscht hat. Wahrscheinlich trifft es einfach nicht meinen Humor. Ich stehe ja Sarkasmus und Ironie durchaus aufgeschlossen gegenüber, aber ich konnte mich nur an sehr wenigen Stellen des Buches wirklich amüsieren.

Ansonsten habe ich vor allem einen Humor gelesen, der darauf basiert, alles und jeden negativ darzustellen. Kinder sind kleine Monster, die uns nur böses wollen, Männer sind eh total unfähig und jammern nur rum (eigentlich ja auch nur ein weiteres Kind) und eigentlich sind ja alle Aspekte des Familienlebens nur schlecht.

Zwar relativiert die Autorin diese negative Sicht ab und zu, aber witzig finde ich das nicht geschrieben. Es klingt für mich eher so, als schriebe eine frustrierte Frau, die sich darüber auslassen möchte, dass ihr Leben jetzt mit KInder so ganz anders ist als vorher und vor allem total anstrengend und doof.

Beichtstuhl

Auch einige der Kommentare aus dem Beichtstuhl sind einfach nur Lästereien. Wobei andere wieder recht witzig sind.

Fazit

Wie gesagt, das Buch ist nicht mein Fall. Das reißen auch die letzten Seiten nicht raus, auf denen sich die Autorin gegen Mütterkämpfe positioniert und die mir dann doch noch ganz gut gefallen haben.

Jill Smokler Das teuflische Mama-Buch. Bekenntnisse einer Mutter mit Fehl und Tadel.Köln 2014.

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