Familienalltag, persönliches
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#wmdedgT am 5. November – Homeoffice und Chaos

Der Tag beginnt früh. Ich stehe um 5.50 Uhr auf. Ich kann nicht mehr liegen. Der Rücken meldet in letzter Zeit erhöhten Stress und treibt mich aus dem Bett. Also erstmal Kaffee kochen und ein wenig meditieren im Ernst, das mache ich schon die ganze Woche und es tut mir gut.)

Um 6.30 Uhr kommt der kleine Sohn in die Küche und wir frühstücken nebeneinander her.

Dieses Wochenende habe ich unglaublich viel für die Schule zu tun, daher nutze ich die Gelegenheit, dass der Kleine gerne fernsehen möchte und setze mich an die erste Klassenarbeit.

Das klappt sogar am Küchentisch, weil der Große und Mr. T noch schlafen. Auch als Mr. T aufsteht, geht es noch und so ist die Arbeit tatsächlich schon am Vormittag fertig.

Inzwischen ist auch der Große aufgestanden und er frühstückt, während der Rest der Familie schonmal zu Mittag isst.

Dann bricht hier das Chaos aus:

Die Kinder streiten, Mr T versucht den Großen zur Mithilfe im Haushalt zu bekommen und wir müssen auch eigentlich noch einkaufen gehen. Also Sachen zusammen suchen, Kinder zum Anziehen motivieren (den Kleinen) bzw. dazu die Wasserkästen aus dem Keller zu holen (den Großen) und die Laune der Erwachsenen wird nicht besser. Es zieht sich, also räume ich zwischendurch schon einmal ein paar Ordner im Arbeitszimmer auf und korrigiere eine Klausuraufgabe fertig.

Außerdem lenke ich mich ein wenig mit dem neuen Grundsatzprogramm der CSU ab (siehe Sabrinas Kommentar dazu)

So circa zwei Stunden später, sind wir endlich unterwegs und kaufen ein.

Homeoffice die Zweite

Zurück zu Hause, setze ich mal wieder Kaffee auf und ziehe mich ins Arbeitszimmer zurück. Da ich nicht so wirklich Lust zum Korrigieren habe, mache ich mich zunächst an die Unterrichtsvorbereitung. In der nächsten Zeit muss ich mich eh in mehrere neue Themen einarbeiten, also kann ich das auch gleich tun. (Außerdem habe ich das gute Gefühl, etwas nützliches getan zu haben und trotzdem nicht korrigiert.)

Zwischendurch steht immer mal wieder ein Familienmitglied im Zimmer und fragt oder erzählt was. Auf jeden Fall stört es. Und so habe ich das Gefühl, nicht viel erledigt zu haben. Daher mache ich jetzt mal eine Done-Liste für den Nachmittag:

Ich habe:

  • das vorhandene Material zum Thema Chile gesichtet
  • den Unterricht für meinen EF-Kurs am Montag vorbereitet
  • Tränen getrocknet („der … hat mich ins Ohr gebissen“)
  • Kaffee getrunken
  • einen Blogpost Korrektur gelesen und kommentiert
  • diesen Post bei instagram geteilt
  • einen Blogpost geschrieben
  • die Statistik für die Klassenarbeit gemacht

Ich finde, das ist gar nicht so schlecht und so werde ich heute Abend Zeit mit der Familie verbringen und vielleicht noch etwas an meinem Cardigan stricken.

Dieser Beitrag wurde inspiriert von Frau Brüllen.

2 Kommentare

  1. Hallo

    das kommt mir doch alles sehr bekannt vor. Bei uns ist am Wochenende immer das größte Chaos wenn alle zu Hause sind. Der kleine tot dann durch die Wohnung und verursacht überall Unruhe. Die Eltern sind gestresst und wollen eigentlich nur ihre Ruhe.
    Ich denk mir dann immer, irgendwann wird alles wieder gut. 🙂

    Gruß
    Andi

  2. Andreas sagt

    Mir hilft es im Homeoffice sehr, zum einen mir eine Liste zu machen, was ich an diesem Tag noch tun sollte und dann abends abzuhaken. Mir kommt es nämlich auch oft so vor, als hätte ich nichts hinbekommen.

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