#wmdedgt, Familienalltag, persönliches
Schreibe einen Kommentar

Tagebuchbloggen vom 05. Januar 2017 #wmdedgt

Wie es halt manchmal laufen kann im Alltag. Das heutige #wmdedgt läuft parallel unter #arbeitenmitkind, weil: immer-noch-Ferien und Homeoffice in einem.

Von perfekten Tagesanfängen und Gammeltagen…

Zur Erinnerung: Jeden 5. Tag im Monat läuft das #wmdedgt (wasmachstdueigentlichdenganzentag). Wir zeigen unseren Alltag – einen ganzen Tag lang. Mit/Ohne Bilder, immer ohne Filter.

06:00 Uhr oder Morgenstund hat…

Kind1 ist hellwach, gut drauf und freut sich auf die Schule, Kind2 ist kooperationsbereit und zieht sich zügig an. Ich stiefele nach dem ersten anziehen und zwei sehnsüchtigen Blicken auf meinen halbleeren Kaffeepott nach draußen und räume Schnee. Dann hänge ich das Auto an die Starterbatterie (und es springt an! yeah!). Die Kinder haben sich derweil angezogen. Kann losgehen. Sogar der Gatte rollt relativ pünktlich nach dem Ende seiner 24h Schicht auf den Hof.

Und mittendrin dann: Aber sag mal, warum sind die Nachbarskinder noch gar nicht Richtung Schulbus unterwegs? Und irgendwie ist das schon komisch, so mitten in der Woche, wo morgen doch Feiertag …..

Aus der Reihe: ….. wenn Mama sich das falsche Datum für den Schulstart nach den Ferien notiert und sie keiner korrigiert ….

Kurz nach 08:00 Uhr passt auch die Hunderunde

Auch gut. Wenn wir jetzt schon alle wach sind, kann ich genauso gut ne Hunderunde einlegen. Ne kurze – das geschobene, spiegelglatte Dorfidyll passt mir grad so gar nicht unter die Füße. Und ich trage schon grundsolide Docs! Und die angetauten Salzgestreuten Flächen lassen den Hund spontan humpeln. Mist verdammter, ich hab das Einfetten der Hundepfoten vergessen!

Schnell wieder heim, 30min reichen jetzt erstmal. Dann lieber noch einen Kaffee, Frühstück für die Kinder und mehr Kaffee für mich. Und den Laptop auf den Esstisch. Der Gatte ist auf der Couch in den Schlaf gesunken – war wohl nicht viel Schlaf in der letzten 24h Schicht. Die Kinder springen um ihn und mich herum und was jetzt wirklich hilft, sind die Kopfhörer mit Spotify, um die Umgebungsgeräusche auszublenden.

Ihr habt doch auch alle Dinos eben dem Rechner stehen. Oder?!

Gestern habe ich den kompletten Tag vertelefoniert und ein Projekt nach dem anderen abgearbeitet. Fehlen nur noch einige wenige, nun bin ich wieder auf dem Stand, den ich vor den Feiertagen hatte.. und gestern waren die Kinder friedlich und geduldig. Also meistens. Deshalb steht heute nur das auf dem Plan, was ich zwischendurch unterbrechen kann. Ausgleichende Gerechtigkeit oder so. War zwar nur auf Kind2 gemünzt, weil Kind1 ja in der Schule sein sollte… ach, lassen wir das.

„Mami, Hunger!“

Gefühlt bestehen diese Ferientage im Winter nur aus Kochen-Aufräumen-repeat. Heute auch wieder. Besonders spaßig ist das ja, wenn man seit Heiligabend kein Kochfeld mehr hat. Selbiges hat nämlich den Geist aufgegeben. Der Monteur kommt immerhin schon nächste Woche. Um sich „alles mal anzugucken“. Solange improvisieren wir, eine Freundin hat netterweise eine elektrische Pfanne beigesteuert und dann gibt es ja noch Backofen, Auflaufformen und Waffeleisen.

Zurück zu heute.  Es kommen ausgiebige Kuschelrunden vor – wir bilden menschliche Puzzle auf der Couch. Die Kinder kloppen sich um den besten Platz wahlweise neben dem  Hund oder auf mir.

Der Gatte rettet sich mittendrin für den Einkauf aus dem Haus. Die Kinder selber wollen nur eins: drin bleiben und gammeln. Gestern waren sie noch ständig draußen, den Schnee bestaunen. Heute? Keine Chance!

Und ich mit meinem Honeoffice mitten drin. Heute ist nur die Arbeit dran, sonst nichts. Ok – und dieses eine Buch, von dem ich unbedingt den Schluss wissen muss. Das Buch bekomme ich fertig. Mit meinen Wochen-TO-Dos werde ich auch morgen noch zu tun haben. Aber Feiertage zählen für mich eh nicht so richtig, macht also nichts.

So verrinnt dieser Tag irgendwie – es folgen keine größeren Katastrophen mehr, nur das normale Gezanke, weil wir aufeinander hocken.

Eins noch: #myrealkitchen

Gammeltage bedeuten hier vor allem eins: Der Küchenkram bleibt stehen. Macht morgen früh zwar direkt wieder schlechte Laune, aber..   naja.


Dieser Beitrag wurde inspiriert von Frau Brüllen. Bei ihr gibts übrigens noch ganz viele, sehr spannende weitere Einsichten in den Alltag von Familien.

Kategorie: #wmdedgt, Familienalltag, persönliches

von

Hy, hier schreibt Sabrina. Freiberuflich als Copywriterin anzutreffen, mit Mann, zwei Kindern & Bürohund in enger Gemeinschaft. Feministisch angehaucht, bindungsorientiert & zutiefst sarkastisch. Bekennende #coffeeholic

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.