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Jede Mutter arbeitet! Haushalt, Erwerbsarbeit und Zeiteinteilung

Neulich kursierte ein kleines, aber feines Visual Statement durch Facebook. Das richtig gute LOB Magazin postete auch. Auf facebook sah das ungefähr so aus:

Working Mom / LOB Magazin

Und? Vereinbarkeit hin oder her – stimmt das?

Natürlich. Arbeit ist Arbeit ist Arbeit. Ob ich dafür Wäsche wasche, Boden wische oder Bücher schreibe: es ist Arbeit. Es muss gemacht werden. Jemand muss das erledigen.

Und Mütter scheinen immer noch den Bärenanteil der Hausarbeit zu stemmen. Jedenfalls behaupten das die OECD, Statista und DIE ZEIT. Letztere hat eine informative Grafik draus gebastelt.  Wenn wir da einen Blick hinein werfen: täglich über 160 Minuten Hausarbeit. Also Waschen, kochen, putzen, bügeln, aufräumen. Die Männer kommen in Deutschland auf immerhin beinahe 90 Minuten. Ist doch schonmal gut, oder?

Knackpunkt unbezahlte Arbeit

Das eigentliche Problem, das Uta und mir vor allem in den einschlägigen Müttergruppen begegnet: unbezahlte Arbeit wird nicht wertgeschätzt. Wer beruflich Wäsche wäscht, wird höher geschätzt als der, der es „nur“ daheim für die Lieben macht. Das ist verkehrt.

Jede Mutter arbeitet – WO das passiert, OB die Tätigkeit bezahlt wird oder nicht – darum geht es doch gar nicht. Nach 12h allein mit Kindern, Waschmaschine und Herd bin ich mindestens genauso erledigt wie nach einem langen Arbeitstag am Schreibtisch mit Telefonkonferenzen und Deadlines.

Und, um den ursprünglichen Aufhänger zu erweitern: Väter arbeiten auch. Alle. Und durchschnittlich 90 Minuten pro Tag sogar im Haushalt.

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von

Hy, hier schreibt Sabrina. Freiberuflich als Copywriterin anzutreffen, mit Mann, zwei Kindern & Bürohund in enger Gemeinschaft. Feministisch angehaucht, bindungsorientiert & zutiefst sarkastisch. Bekennende #coffeeholic

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