Alle Artikel mit dem Schlagwort: Unterstützung

#BloGeHa – wider die Mütterkriege

Beim Stöbern im Netz bin ich auf die Blogparade von Sarah Maria gestoßen. Blogs gegen den Hass. Das finde ich eine gute Idee. Denn auch ich bin jeden Tag mit Ablehnung konfrontiert. Im Netz, auf der Straße, im Kindergarten… denn Hass unter Müttern oder zumindest Abneigung ist ein weit verbreitetes Phänomen. Mütter können grausam sein Wie man es macht, ist es verkehrt. So kommt es mir zumindest oft vor. Denn Mütter finden immer etwas, was falsch läuft. Ein paar Beispiele gefällig? Wie du stillst nicht? Das geht ja gar nicht. Muttermilch ist ja das Beste fürs Kind. Wie, du stillst immer noch? Das geht ja gar nicht. Du machst dein Kind von dir abhängig. Wie, dein Kind schläft noch nicht durch? Das geht ja gar nicht. Der tanzt dir auf der Nase herum. Wie, dein Kind schläft in deinem Bett? Das geht ja gar nicht. Der macht dir die Ehe kaputt. Wie, du trägst dein Kind in DIESER Tragehilfe? Das geht ja gar nicht. Die ist total schlecht. Wie, du trägst dein Kind nicht? Das …

Familienfreundliche Gemeinden – es gibt sie!

Jedes Jahr im Oktober schickt meine Gemeinde mir einen „Infobrief“. Im Grunde ist es ein Rechenschaftsbericht. Enthalten sind Berichte über bauliche Maßnahmen, den öffentlichen Nahverkehr und ehrenamtliche Angebote, die durch die Gemeinde begleitet werden. Ein interessanter Punkt für mich: Einnahme- und Überschussrechnung! Und die familienfreundliche Gemeinde zeigt sich …. Kita-Gebühren und Ausgaben Jetzt hören wir ja oft: KiTas sind teuer, die U3-Betreuung erst recht. Hohe Beiträge für die Eltern sind die Folge. Überall? Ne, nicht überall. Meine Heimatgemeinde mit knapp 2.000 Einwohnern gibt von Oktober 2013 bis Oktober 2014 408.000,- € für die KiTa aus, Unterhalt für das Gebäude und Personalkosten eingeschlossen. Dem stehen Einnahmen von 46.000,- € (Gebühren) und 155.000,- € (Personalkostenzuschuss) gegenüber. Auf diese Zahlen reduziert, bedeutet das also: 207.000,- € schiebt die Gemeinde allein 2013/2014 zusätzlich in die Kindertagesbetreuung für Kleinkinder. Für uns als Vierpersonenhaushalt mit zwei Kindern im KiTa-Alter bedeutet das bei einem 40h-Vertrag: einkommensunabhängige 97,50 € pro Monat plus Essensgeld für die Mittagsversorgung. Vorschulkinder kosten nichts, ein weiteres Kind (das wir nicht haben) würde vom Geschwisterkindbonus profitieren und unter 70,- …

Zukunftssorgen, vorauseilend.

Hebammen sterben. Normalerweise mache ich mir keine Gedanken um die Dinge, die weit in der Zukunft liegen. Schon gar nicht um potenzielle Enkelkinder, die es geben wird — oder auch nicht. Meine Tochter ist noch nicht ganz 6 Jahre alt, der Jüngste gerade 3. Aussichten in der Geburtshilfe  Da gibt es aber immer noch und schon wieder das Hebammenproblem. Und warum es ein echtes Problem ist, das schreibt Andrea genau hier: Das beschissene Wunder der Geburt. Was kümmert es mich? Ich bin durch mit dem Kinder kriegen. Zwei sind gut, für Nerven, Haus und Familiengleichgewicht. Mehr wird es hier nicht geben. Bin ich also fein raus?! Meine Tochter wird, wenn sie Kinder bekommt — ja, was eigentlich? Wie werden diese möglichen Kinder später mal auf die Welt kommen? Und das betrifft nicht nur meine Tochter, sondern auch den Sohn — was wird mit seinen Kindern? Theoretisch hat die Gesellschaft noch mindestens 15 Jahre, um alles zu richten. Bis dahin muss es eine Lösung geben — für alle. Nicht nur für die, die im Krankenhaus den geeigneten Geburtsort sehen und für die, die die …

Blogparade: Elterliches Miteinander

Zwar liegt der Aufruf für die Blogparade schon etwas zurück, aber ich möchte doch noch etwas dazu beitragen. Es geht um das Thema „Elterliches Miteinander“ und die Frage ist, wo sich Eltern gegenseitig unterstützen. Ich habe gerade so ein schönes Beispiel für Unterstützung erlebt. Es stammt zwar nicht aus dem Alltag, ist für mich aber dennoch sehr wertvoll, weil es mir sehr gut getan hat. Gemeinsamer Urlaub Wir hatten in der letzten Woche Herbstferien und sind mit einer befreundeten Familie gemeinsam von Montag bis Freitag auf eine niederländische Insel gefahren. Wir hatten einen Bungalow in einem Ferienpark gemietet, in dem wir alle gemeinsam wohnen wollten: vier Erwachsene und fünf Kinder im Alter von vier bis vierzehn. Das Chaos? – Nein. Die Kinder haben sich wunderbar miteinander beschäftigt, lediglich der Große war ab und an von den kleineren Kindern genervt. Natürlich gab es auch mal Streit, aber meistens gelang es den Kindern, diesen untereinander zu klären. Wir waren viel draußen und haben die Sonne genossen, die doch öfter schien, als befürchtet. Gib Kindern Eimer und Schaufeln …

Kaffeeklatsch adé, Erfolgsteams willkommen

Wenn wir von Netzwerken und Clans sprechen, um als Erwerbstätige die Gratwanderung zwischen Familie, Beruf und Social Life zu bewältigen – habt ihr dann auch manchmal die kleine Stimme im Kopf, die flüstert: „Also, für Kaffeeklatsch hab ich aber wirklich keine Zeit“? Das betrifft jetzt vor allem die weiblichen Leser – Männer scheinen per se etwas leichter Netzwerken und Austausch trennen zu können. Warum das so ist? Keine Ahnung, ich hätte da gern mal eine logische Erklärung für! Über den (Un-)Sinn vom Kaffeeklatsch Der Erfahrungsaustausch oder ein gemeinsames Anliegen stehen oft im Vordergrund der Netzwerkgespräche, nicht die eigene Karriere. Maren Martschenko, Mitbegründerin des Münchner Digital Media Woman Quartiers, hat es in einem Gastbeitrag auf den Punkt gebracht. Also letztlich: Kaffeeklatsch statt konstruktivem Austausch zu Karrieremöglichkeiten. Oder, wenn es weniger um Karriere gehen soll: Austausch und Gespräch zur Erreichung persönlicher Ziele. Eine nette Plauschrunde kann ich derzeit mit vielen Frauen in meiner Umgebung haben – die Themen sind meist offen und freundlich, aber bleiben an der Oberfläche. Kindergarten, Schule, ein bisschen Arbeitszeiten, Haushalt, passende Kontakte für …