Tagebuchbloggen vom 05. Februar 2017 #wmdedgT

Dieses Mal ist es ein #wmdedgT fast ohne Bilder, als typisch-untypischer Sonntag. Mit etwas Knatsch, Winterspaziergang und einer Blumenkohlbombe.

Genau genommen beginnt der Tag nachts um 12 – ich war am Samstag mit einer Freundin im Kino. Davor lecker indisch essen, danach durch das kalte, leicht neblige Regensburg schlendern – und reden. Wir wohnen kaum 20min voneinander entfernt, sehen uns aber nur alle paar Monate. Wie das halt so ist, bei berufstätigen Müttern mit laufenden Weiterbildungen und so. Und so gibt es viel zu bereden und erst gegen halb eins bin ich wieder daheim.

Der Gatte ist noch wach und klatscht mir die eine oder andere Bemerkung hin, was zur Stimmung der letzten Tage passt. Gnatzig gehen wir um halb 2 ins Bett und stehen um 8 genauso wieder auf. Der Morgen ist eine Schweigehölle, gepflegtes lautstarkes Streiten liegt uns nämlich beiden nicht. Stattdessen: Pfannkuchen für die Kinder, nichtige Gespräche über den Tagesablauf. Der Plan: Erst putzen, dann den Sonnenschein ausnutzen und mit Hund plus Kindern rausgehen.

Wäscheberge, Klo putzen, Küche aufräumen. Davon kriegt ihr keine Fotos, nüscht da. Der Gatte packt (sehr ungewöhnlich) kommentarlos mit an. Die Kinder zocken und schauen fern und lassen sich ansonsten nicht weiter stören – den ganzen langen Vormittag lang nicht. Irgendwie sind wir früher fertig als gedacht, da bleibt noch Zeit für eine Runde Couch-Kuscheln mit „Hüter des Lichts“ auf Netflix. Den hatten die Kinder gestern abend schon an, als ich mit meiner Freundin los bin. Jetzt will ich auch wissen, wie der Film ausgeht! Spoiler: Sandy rockt das Ganze.

Sonnenschein und Donau und Hund

Kinder anziehen, den Hund ins Geschirr packen, den WE-Vorrat an Brennholz und Kohle im Kofferraum vorfinden, alles wieder umräumen, endlich alle im Auto sitzend….. und los. Ist auch nicht weit, knapp 15min später sind wir an einem ruhigen Streckenabschnitt der Donau angekommen. Die Kinder rennen los wie aufgezogen, die Sonne scheint – ich kann dann auch mal wieder lächeln.

Back home – kochen und Gedöns

Nach Hause kommen, die nächste Ladung Wäsche anschmeißen, noch einen Tee aufsetzen und ein Kapitelchen im neuesten Buch lesen. Und mehr vom Couch-Kuscheln, als großes Menschenknäuel bunt verteilt auf der Couch liegen und mal mehr, mal weniger quatsch machen. Das ich dabei fast einschlafe, hat fast keiner mitbekommen.

Jupp – und dann wars irgendwie schon wieder Abend. Zeit zum kochen, oder in unserem Falle: einen Blumenkohl erst mit Hackfleisch, dann mit Speck umwickeln, ein paar Kartoffeln in Spalten schneiden, alles zusammen in eine Ofenform schmeißen und den Backofen den Rest erledigen lassen. Lecker wars. Kind 1 hat Hackfleisch und Speck gegessen, Kind 2 nur die Kartoffelspalten. Die Trennkost-Diät-Erfinder müssten eigentlich Kinder gewesen sein.

Nach dem Essen, bevor es ins Bett geht … drehen hier die Kinder immer nochmal auf. Also, so wie überall, schätze ich.

Schreiben die beiden doch mal eben schnell die erste Szene eines Theaterstücks, proben und führen auf – alles in einem Rutsch abends um halb 8.

In der Zeit sitze ich am Esstisch, recherchiere noch für einen Artikel und bereite die Struktur vor. Der Gatte liegt auf der Couch und guckt den Kinderfilm, den die Kinder sich zwar angemacht haben – aber vor lauter Theaterspielen vergaßen.

Die Kinder gehen um halb neun ins Bett – und dann hören wir sie noch bis 21:30 vor sich hin diskutieren, unten im Familienschlafzimmer. Solange arbeite ich noch weiter an der Artikelvorbereitung. Bis mir irgendwann die Augen zufallen, der Mann noch eine letzte Runde „Luke Cage“ anmacht und wir dann doch ins Bett gehen.


Dieser Beitrag wurde inspiriert von Frau Brüllen, die auf ihrer Seite jeden Monat die #wmdedgT (WasmachstdueigentlichdenganzenTag) sammelt.

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Hy, hier schreibt Sabrina. Freiberuflich als Copywriterin anzutreffen, mit Mann, zwei Kindern & Bürohund in enger Gemeinschaft. Feministisch angehaucht, bindungsorientiert & zutiefst sarkastisch. Bekennende #coffeeholic

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