#wmdedgt, Familienalltag
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#wmdedgt im Mai: gekonnt unperfekt

Es ist mal wieder soweit: #wmdedgt (#wasmachstdueigentlichdenganzenTag). Und hier so? Der Tag war hektisch bis zum umfallen. Und total unproduktiv. Irgendwie alles in einem.

Wecker klingelt: 06:00 Uhr heißt aufstehen

Argh. Wie ich das hasse! Aber he, heute ist ja schon Freitag. Also zackzack, aufstehen. Anziehen, zweierlei Brote schmieren. Der Gatte ist immer noch krank geschrieben und heute morgen direkt mit aufgestanden. Dann bringen wir die Kinder wohl gemeinsam zum Kindergarten und zur Schule.

07:30 Uhr: Aus dem Haus

Die Kinder sind angezogen. Das Auto vom Mann mit den Kindersitzen bestückt. Los gehts. Kind 2 ist pünktlich im Kindergarten, yeah! Beim Schuhe ausziehen in der Garderobe erzählt er mir, wie sehr er sich auf den Geburtstag von P.-L. morgen freut.

Hä? Ich weiß von nix. Sobald er gut in der Gruppe angekommen ist, zücke ich auf dem Weg zum Auto das Handy. Ausnahmsweise ist die Mama von P.-L. eine, deren Kontaktdaten ich sogar gespeichert habe. Nachgefragt per Whatapp, während der Gatte die Schule ansteuert.

08:15 Uhr: Nur noch schnell…

Wir halten noch eben bei Freunden an, die ein eigenes Unternehmen in der Gegend haben. Wir unterstützen etwas bei der IT und Büroorganisation. Und kriegen dafür einen Kaffee am Morgen plus einen netten, aber kurzen Ratsch. Ich hab doch noch was zu tun heute!

Kaum wieder daheim, müsste der Gatte auch schon wieder los, Physio…. ich sitze schon am Laptop, da sehe ich aus den Augenwinkeln seine Motorhaube rauchen. Bremsschlauch zerfetzt. Der Gatte stürzt zurück ins Haus: Volle Kraft rückwärts für den Tagesplan. Er sagt seinen Termin ab, organisiert ein Ersatzauto und versucht, das Ersatzteil aufzutreiben.

Bei mir geben sich heute auch die unangenehmeren Telefonate mit Versicherung, Bank und Co. die Klinke in die Hand. Dazwischen noch das eine oder andere schöne Gespräch – aber trotzdem. Von dem, was heute laut #wopla passieren sollte, schaffe ich bis Mittags nichts. Ok, fast nichts.

Zwischendurch meldet sich die Mama von P.-L. mit den Details, wohin wir am Samstag Kind 2 bringen sollen. Ich notiere mir auf meiner neverending To-do-Liste direkt mal den Punkt: Geschenk kaufen!

12:50 Uhr: Ach f****, wo ist die Zeit hin?!

Verdammt. Es ist Freitag. Und frei nach den Fantastischen 4: Freitags ist sie nie da. Also, die Zeit. Denn freitags hat Kind 1 nur bis 13:00 Uhr Schule und Kind 2 wünscht oft, ebenfalls mittags abgeholt zu werden.

Also: Kind 2 einsammeln, dieses Mal alleine. Der Gatte ist noch unterwegs, unser Zeug organisieren. Und ich hole Kind 1 alleine ab.Kind 2 quatscht mich die gesamte Fahrt über mit „und wenn…, was ist dann Mama?“ Fragen zu. Ich mag ja ganz gerne schweigen und zum Takt der Musik mit dem Kopf nicken, aber … ist mir wohl heute nicht vergönnt.

So bin ich heute gut eine Stunde unterwegs, bevor ich mich wieder an den Schreibtisch fallen lassen könnte.

Aber halt: Essen wollen die Kinder auch noch. Während sie genau das tun (Sandwich, Schande auf mein Haupt!), versuche ich mit dem wieder eingetroffenen Gatten wenigstens kurz zu besprechen, wie wir das jetzt weiter regeln. Vom einkaufen bis zum Geburtstagsgeschenk besorgen und Auto reparieren steht da schon wieder ne Menge an. Blöderweise fehlt der Antrieb, das direkt mal alles zu stemmen.

Zwischendurch brauche ich eine kurze Pause. #coffeebreak for the win

Passend zum aktuellen Stresslevel rauschte hier kürzlich ein Rezensionsexemplar herein. Das lesen der Gatte und ich parallel, Kapitel für Kapitel. Haben wir heute so beschlossen, schaden wirds wohl nicht. Morgen fangen wir an.

16:00 Uhr: Ich gebs auf – und fahre einkaufen

Kind 2 begleitet mich, Kind 1 fährt mit dem Gatten bei den Bienen vorbei. Aber Kind 2 und ich, wir besorgen erst Hundefutter, dann das Geschenk für P.-L., dann holen wir alles fürs Abendessen. Zum Glück ist Kind 2 heute gut drauf, schläft beim Autofahren weder ein noch rennt er permanent durch die Gänge. Also, er rennt schon. Aber nur ein bisschen.

Freitag ist meistens Fast-Food-Tag. Heute, mal wieder (ich kanns bald nicht mehr sehen!): Burger vom Grill. Die mitgegarten Champignons sind aber lecker.

Nach dem Essen ist vor dem Aufräumen. Da hat heute aber keiner mehr Lust zu. Morgen früh werde ich das verfluchen. Jetzt grade ists mir ziemlich egal. #myrealkitchen in Reinkultur halt.

21:00 Uhr: Schlafenszeit für einige…

Die Kinder gehen ins Bett. Der Gatte beguckt sich YouTube-Infovideos. Und ich sitze hier mit einem Feierabendbier, einem Berg Arbeit und unbeantworteter Mails. Ein bisschen prokrastiniere ich, indem ich mit einer Freundin kommende Kongresstermine durchspreche. Und indem ich diesem Blogbeitrag hier schreibe. Aber dann, danach.. los gehts! Kann ja morgen ausschlafen….

Und, was machst du so den ganzen Tag?


#wmdedgT ist eine Inspiration von Frau Brüllen.

Kategorie: #wmdedgt, Familienalltag

von

Hy, hier schreibt Sabrina. Freiberuflich als Copywriterin anzutreffen, mit Mann, zwei Kindern & Bürohund in enger Gemeinschaft. Feministisch angehaucht, bindungsorientiert & zutiefst sarkastisch. Bekennende #coffeeholic

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