Alle Artikel mit dem Schlagwort: Ruhe

Bedürfnisse: Ruhe

Ruhe ist etwas, das ich persönlich sehr brauche. Ich arbeite in einer lauten Umgebung, den ganzen Tag habe ich Lärm um mich. Da brauche ich oft Ruhe. Leider kollidiert dieses Bedürfnis oft mit den Bedürfnissen anderer Familienmitglieder. Denn wenn ich nach einem langen Schultag nach Hause komme, so gegen 16 oder gar 17 Uhr, dann möchte mein kleiner Sohn mit mir spielen, der Große und mein Mann möchten mit mir reden. Und ich würde mich oft am liebsten zurückziehen und erst mal für mich sein. In der Regel geht das nicht, daher muss ich mir Alternativen überlegen. Wie kann ich mein Bedürfnis nach Ruhe befriedigen? Ruhe auf der Heimfahrt. Ich kann bewusst durchatmen, zur Ruhe kommen, eine kurze Achtsamkeitsübung machen. Oder so wie im Moment auf der Heimfahrt im Bus in Ruhe in einem Buch lesen und dadurch entspannen. Eine Tasse Tee vor der Heimfahrt, um schon am Arbeitsplatz zu etwas Ruhe zu kommen. Wenn noch Pufferzeit ist, diese nutzen. Z. B. für einen Spaziergang oder eine Pause im Auto (auch wenn andere Kindergarten-Eltern komisch …

Die neue Häuslichkeit

Der Gedanke zu diesem Beitrag schwebt mir schon länger im Kopf herum. Letztlich war Julia Friedrichs im Zeit Magazin schneller – und hat zu dem Thema viele Aspekte zusammengetragen. Worum es geht: Mir fällt seit Jahren auf (bei anderen – und bei mir!), wie häuslich die Menschen werden. Es wird gebacken, gekocht, gehäkelt, gestrickt, der Garten gepflegt. Es gibt endlose (online) Diskussionen darüber, wie die Wände im Kinderzimmer zu streichen sind, welche Dekoration den Jahreszeitentisch schmückt – und wie man am besten Karten gestaltet, damit der XY-Tag unvergesslich wird. Ich beobachtete das mit einem gewissen Abstand – bis ich mich selbst ertappte. Die Hälfe meines FB-Contents zielt auf Essen (Backen, Kochen) oder Handwerkliches. Mittlerweile haben wir eine heimische Ausstattung, die sich sehen lassen kann: Räucherofen, Brotbackofen (auf der Terrasse, Großformat), Gärballons für Wein & Met (Jahrgänge von 2008 aufwärts im Keller eingelagert), jährlich wechselnde Konfitüren, Marmeladen, Kräuterzubereitungen, Tee-Sorten, Wurst, Schinken & sonstiges Geräuchertes …. Häkeln, stricken und nähen kann hier aber keiner. Das kaufen wir zu. Und Deko ist auch eher dünn gesät. Meine eigene …

Auftanken im Auto

Von einem Termin zum nächsten hetzen? Viel Zeit im Auto verbringen, kaum Pausen im Wechsel zwischen Familie, Job und weiteren Verpflichtungen? Manchmal nutzen wir das, was wir haben – noch nicht ganz optimal. Unterwegs auftanken – im Auto Mein Auto ist für mich eine Oase der Ruhe. Zumindest auf dem Weg zur und von der Arbeit, nachdem ich den Kleinen im Kindergarten abgeliefert habe. Ich nutze die Zeit im Auto bewusst zum Auftanken und um mich auf das, was mich erwartet (je nachdem Arbeit oder Familie), einzustellen. Dazu habe ich es mir im Auto gemütlich eingerichtet. Ich habe z. B. immer etwas zum Lesen und Schreiben dabei. Wenn ich mal etwas Zeit zwischendurch habe, dann lese ich etwas und wenn mir unterwegs etwas einfällt, dann schreibe ich es auf. Natürlich nicht während der Fahrt! Das hat schon öfter dazu geführt, dass ich unterwegs einen kleinen Zwischenstopp am Straßenrand eingelegt habe, weil mir eine gute Idee für den Blog oder die Arbeit gekommen ist. Außerdem kann ich so Wartezeiten nutzen. Manche Bekannte nutzen die Zeit im …

Weisheiten: Wenn du es eilig hast, gehe langsam

Heute morgen wollte ich schnell alle meine Unterlagen wegräumen, weil ich in den Unterricht musste. Da habe ich in der Eile meine halbvolle Tasse Tee umgeworfen. Alles nass, großes Chaos, Ärger und ich bin zu spät gekommen. Da kommt mir der oben stehende Spruch in den Sinn: Wenn du es eilig hast, gehe langsam. Es handelt sich um eine alte chinesische Weisheit, die aber durchaus vieles für sich hat. Denn wenn ich lieber zweimal gehe, um alle Taschen zu verstauen, kann ich meinen Tee noch austrinken statt ihn wegwischen zu müssen… ganz entspannt und ohne Ärger.

Ruheinseln im Alltag

Kranke Kinder, Deadlines im Beruf, Termintetris – alle diese Dinge erhöhen unseren Stresslevel ungemein. Daher ist es wichtig, im Alltag bewusst Pausen einzulegen. Sich Inseln zu schaffen, die uns aus dem Strom der Aufgaben und Pflichten reißen und uns wieder festen Boden unter den Füßen geben. Diese Pausen müssen nicht lange dauern und können problemlos in den Alltag integriert werden. Ruheinseln sind wichtig Solche Inseln versuche ich mir bewusst zu schaffen. Dabei ist der erste Schritt immer, tief durchatmen, nachspüren, wie es mir gerade geht: Das bewusste Genießen der ersten Tasse Kaffee des Tages – ganz allein in meiner Küche – verhilft mir zu einem guten Start. Das Hörbuch im Auto bzw. die Musik-CD, die ich bewusst auswähle, sorgt dafür, dass ich etwas höre, was mir Spaß macht/mich interessiert/mir positive Energie gibt. Eine Tasse Tee, die ich mir morgens nach der Ankunft auf der Arbeit mache und dann in Ruhe trinke, bevor ich loslege hilft mir, anzukommen. Die Schlange an der Kasse gibt mir die Gelegenheit, mich zu erden und ruhig zu werden. Das Zubettbringen …