Alle Artikel in: Bedürfnisse

Muss ich meinen Job lieben?

Eine Frage, die sich mir stellt – und jedem anderen stellt sie sich wahrscheinlich auch, manchmal. Geht das nicht auch so, dieses arbeiten? Muss ich das auch noch aus ganzem Herzen und voller Elan tun? Und wenn ich meinen Job gar nicht liebe, ist das dann auch ok? Oder nicht? Und welche Auswirkungen hat das eigentlich, verdammte Axt?

Ideen für Paarmomente – Intro

In den meisten Ratgebern heißt es: Schafft euch Paarzeit, ihr dürft euch als Paar nicht aus den Augen verlieren! In den ersten Wochen und Monaten mit Baby ist dieser Spruch ein Witz – zumindest, wenn es kein sogenanntes pflegeleichtes Kind ist. Und/Oder wenn es um bindungsorientierte Elternschaft geht. Fokus und Gedanken liegen beim Kind – so gut wie immer. Wie soll da Paarzeit untergebracht werden? Eben! Und dann wird das Kind größer. Rund 40% der erwerbstätigen Mütter starten im Job, sobald ihr Kind zwischen 1 und 2 Jahren alt ist, sagt ein Dossier der Bundesregierung für dasJahr 2010. Inzwischen dürfte der Anteil gestiegen sein. Paarzeit, wenn es um Arbeitszeiten, Kitaöffnungszeiten und die diversenTerminkollisionen geht? Noch schwieriger wird es, wenn mehrere Kinder vorhanden sind. Oder der Partner Schicht arbeitet, außerhalb der klassischen 40h Woche arbeitet oder oder oder. Paarzeit ist wichtig: ja! Warum eigentlich? Wenn ein Elternpaar sich die Erziehung teilt, dann braucht es auch Raum für einander. Mann und Frau (Frau und Frau, Mann und Mann usw.) leben in der Familie genauso zusammen wie Mutter …

Bedürfnisse: Grenzen und Strukturen

Zuerst war ich skeptisch, als ich den Satz hörte: Kinder haben ein Bedürfnis nach Grenzen und Strukturen. Das klang mir zu erzieherisch, zu sehr nach Rechtfertigung von Manipulation. Erst als ich das Wort „Kinder“ durch „Menschen“ ersetzt habe, konnte ich mit dieser Aussage anfreunden. Menschen haben ein Bedürfnis nach Grenzen und Strukturen Grenzen und Strukturen helfen uns, unsere Welt zu ordnen. Sie geben uns Orientierung und Halt. Und diese Orientierung suchen wir. Denn ohne sie würden wir uns verloren vorkommen in der Welt. Wir kennen das alle. Wenn wir in eine fremde Stadt kommen, dann fühlen wir uns erst einmal verloren. Wir suchen nach Orientierungspunkten. Wenn wir diese dann gefunden haben, erweitern wir von da aus unseren Aktionsradius und erobern den Raum um uns herum. Ähnlich ist es bei unseren Kindern. Sie spielen zunächst in unserer Nähe, versichern sich immer wieder, ob wir noch da sind. Und entfernen sich nach und nach immer weiter von uns. Hier sind wir ihre Orientierungspunkte, geben ihnen Halt und Sicherheit. Auch ein klar begrenzter Raum kann solch eine Sicherheit …