Alle Artikel mit dem Schlagwort: Flüchtlinge

Was uns gerade umtreibt Nr. 2

In den letzten Tagen und Wochen haben wir einiges geschrieben hier auf dem Blog. Aber uns beschäftigen auch Dinge, die es nicht bis auf den Blog schaffen. Dennoch finden wir diese Themen so wichtig, dass wir beschlossen haben, regelmäßig darüber zu berichten, was uns gerade beschäftigt. Hier also nun die zweite Ausgabe unserer neuen Rubrik: Was uns gerade umtreibt. Wie so ein casual friday. Nur halt am Sonntag.

Was uns gerade umtreibt Nr. 1

In den letzten Tagen und Wochen haben wir einiges geschrieben hier auf dem Blog. Aber uns beschäftigen auch Dinge, die es nicht bis auf den Blog schaffen. Dennoch finden wir diese Themen so wichtig, dass wir beschlossen haben, regelmäßig darüber zu berichten, was uns gerade beschäftigt. Hier also nun die erste Ausgabe unserer neuen Rubrik: Was uns gerade umtreibt. Wie so ein casual friday. Nur halt am Sonntag.

#bloggerfuerfluechtlinge: Empathie für Flüchtlinge

Eine Kollegin erzählte mir eine Szene aus dem Spanischunterricht. Sie behandelt gerade das Thema Migration – hochaktuell – und hat mit den SchülerInnen eine Reise in einer patera (einem kleinen Flüchtlingsboot) nachgestellt. Die SchülerInnen haben auch wie erwartet reagiert: „Mir ist heiß.“ „Es ist zu eng.“ etc. Als es aber darum ging, dieses Erleben auf die Flüchtlinge zu beziehen, gelang es nur sehr wenig SchülerInnen. Auch beim Anschauen eines Videos zum Thema waren auch Reaktionen wie Lachen und Scherzen dabei. Man kann jetzt sagen, das seien Schutzreaktionen. Ich glaube aber eher, dass wir es hier mit einem Mangel an Empathie zu tun haben.

#bloggerfuerfluechtlinge: Warum ich nichts verliere, wenn ich Flüchtlinge willkommen heiße

Angesichts der vielen positiven und negativen Beiträge zum Thema Flüchtlinge, geht mir in den letzten Tagen und Wochen ein Kinderlied nicht mehr aus dem Kopf: Ich wünsch‘ mir eine Welt, in der die Menschen sagen: „Wir haben endlich den Krieg verloren, und können ihn nicht wiederfinden.“ Nennt mich naiv, aber das wünsche ich mir wirklich. Und wenn ich so darüber nachdenke, warum Menschen ihr Land verlassen, um in unser Land zu kommen, dann denke ich auch über meine eigenen Wünsche und Bedürfnisse nach.

Warum uns Flüchtlinge angehen – immer!

Dieses Thema liegt mir schwer im Magen. Schon seit Wochen, nachdem die ersten Berichte aus den Erstaufnahmeeinrichtungen (EAE) es in die Medien – und in meine Timeline schafften. Ich bin ja Optimist – wir leben in einem reichen Land, in dem im Grundsatz (!) jede(r) Hilfe bekommt. Er oder sie muss nur drum bitten, nur die richtigen Stellen anfragen. Ok, und Geduld haben (ja, Realist bin ich schon auch). Und dann spülen die verzweifelten Ehrenamtlichen Statements in meine Timeline, wie grauenvoll es teils in den EAE ist. #lageso geht seit Wochen durch die Medien. Schwangere werden nicht versorgt. Familien getrennt. Flüchtlinge werden ohne Geld, ohne Sprachkenntnisse in einem fremden Land allein gelassen. Traumatisierte (!) Menschen. Ein EAE mit tausenden Menschen – und nur ein einziger Arzt auf dem Gelände. Hilfsorganisationen, die nicht helfen dürfen. Oder, die den Mund nicht aufmachen dürfen, Abhängigkeitsgefälle und so. Wie kann es bitte sein, dass in einem Sozialstaat niemand Flüchtlinge versorgt, sie in der Sommerhitze unversorgt stehen lässt? Tagelang?