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Möglichkeiten der Betreuung: Krippe

Meine Kinder sind beide ab dem 1. Geburtstag in der Krippe betreut worden. Aus verschiedenen Gründen war das für uns die optimale Form der außerhäusigen Betreuung. Erinnert euch: Fremdbetreuung ist immer noch ein Unwort hier auf diesem Blog. Es geht mir bei diesem Beitrag vor allem darum, OB Krippenbetreuung in Frage kommt – und welche Punkte mir wichtig waren.

Unwort: Fremdbetreuung

Genau, ein Unwort. Ein schlechtes Wort. Denn es suggeriert, dass ich meine Kinder „Fremden“ überlasse. Und es lässt außerdem die Grenzen offen, wer denn für mich „fremd“ ist. Ist die Oma eigentlich eine „Familienbetreuung“? Oder doch eher Fremdbetreuung? Spielt es eine Rolle, ob mein Kind die zusätzliche Bezugsperson ab Geburt kennt – weil es beispielsweise immer schon das große Geschwisterkind zur Krippe begleitet hat? Fremdbetreuung, das klingt für mich nach: „Kinder anziehen, ins Auto packen und der nächsten freundlich aussehenden Person vor die Füße kippen. Und dann schnell Gas geben und ab zur Arbeit.“ Verabschiedet euch von der Fremdbetreuung Jedenfalls von dem Wort. Denn natürlich werden Kinder von berufstätigen Eltern nicht „fremd“ betreut. Sondern liebevoll eingewöhnt. Oft über Monate, um ein intensives, vertrauensvolles Verhältnis zwischen Bezugserzieherin und Kind aufzubauen. Stichwort „Berliner Modell“, dass mittlerweile ja sogar für Kindergartenkinder angewendet wird. Und wenn eine Krippe oder Kindergarten davon noch nie gehört hat, ist das ein eindeutiges (negatives) Zeichen. Manche Eltern mit entsprechender Auswahl vor Ort setzen Monate der Suche ein, um die passende Betreuung für ihr …