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#Vereinbarkeitsgeschichten: Uta und die Vereinbarkeit

Meine Vereinbarkeitsgeschichte ist schon ziemlich lang. Vereinbarkeit von Familie mit allen möglichen anderen Bereichen begleitet mich nun schon seit mehr als 14 Jahren. Es war nicht immer einfach. Aber es war es immer wert. Schon allein weil ich durch meine Erfahrungen mit der Vereinbarkeit zu diesem Vereinbarkeitsblog inspiriert wurde. Aber fangen wir von vorne an:

30 Jahre Vereinbarkeit

Vor einer Woche wurde ich 30 Jahre alt/jung/wie auch immer. Grund genug, mal einen Blick auf meine eigene Vereinbarkeitsgeschichte zu werfen! 1984: Meine Mutter bleibt 6 Monate nach meiner Geburt zu Hause. Dann wird sie dringend gebeten, eine offene Stelle zu besetzen. Ihre Qualifikation ist gefragt. Den Platz in der Krippe für mich bekommt sie zeitgleich gestellt. Eine Zeitlang arbeitet sogar meine ältere Schwester in der gleichen Einrichtung und hat ein Auge auf mich. Auch sonst springen Schwester oder Oma ein, wenn Bedarf ist. (ja, ich bin in der DDR geboren) Ab 1991: Mit Beginn der Schulzeit wird es für meine Eltern etwas schwieriger. Meine Schwester versorgt inzwischen ihre eigene Familie und ich beginne, nach der Schule zur Oma zu gehen. Irgendwann mit Rollentausch: Oma wird älter und ich fange an, nachmittags ein Auge auf sie zu haben, koche Mittagessen und ähnliches. Daneben übernehme ich Aushilfsjobs und jongliere Geld verdienen, Schule, Familie, Freizeit und Parties. ( Das ist ja auch eine Art Vereinbarkeit) 2002: Mein erster handfester Job, neben Abitur und Familie und festem Partner …