#wib, Familienalltag
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#wib vom 29.&30. April – AFS Stillkongress

Das #wib, also das #wochenendeinbildern hat es  dieses Mal in sich: Mit dem spannenden AFS Stillkongress, mit der wunderbaren Öko-Hippie-Rabenmütter, ganz kurz nur mit der Diana von Einfach Eltern – Bindungsorientierte Erziehung, mit absolut feinen veganen Burgern von Bunte Burger Restaurant & Foodtruck Köln und ganz viel fachlichem Input durch Mama-Baby-Vision und Isabel Falconer von Magna Mater.

Anreise: Freitag, 27. April 2017

Morgens wird Kind 1 vom Gatten in die Schule gefahren, ich warte mit Kind 2 daheim auf den Hundebabysitter. Sie kommt pünktlich und unser „Kleiner“ hüpft ihr freudig entgegen. Danach noch Tasche packen, keinesfalls den gestern gebackenen Cheesecake vergessen … und los gehts.

Abstecher 1: Kind 2 bei der Oma abliefern. Sie wird dann auch Kind 1 von der Schule abholen und die Kinder übers Wochenende hüten. Die ganzen letzten Kongresse hatten wir immer mindestens ein Kind mit dabei. Das wird unser erster ohne Kinder.

Abstecher 2: Das Kartenhaus Kollektiv vergibt ab und an 1.000 Postkarten gegen kulinarische Köstlichkeiten. Die Postkarten sind wunderbar, mein Cheesecake hat hoffentlich geschmeckt… aber dieses bemühte in-die-Kamera-grinsen, das muss ich nochmal optimieren, irgendwann.. *hust*

Jetzt aber: Ab auf die Autobahn und los gehts gen Köln. Das dauert allerdings etwas. Die alljährliche Mitgliederversammlung der AFS hat schon länger begonnen, da kämpfen wir uns immer noch durch den Freitagabend-Verkehr..

Irgendwann haben wir es geschafft, beziehen unser Zimmer und eilen zur Mitgliederversammlung.

Die dauert etwas .. länger. So wie eigentlich immer. Macht aber nichts, weil: Am Abend steht außer alte Bekannte und neue Gesichter treffen auch nichts mehr an. Wir machen es uns jedenfalls im Cafe der Jugendherberge beziehungsweise im Foyer gemütlich und gehen … na sagen wir mal, recht früh ins Bett.

Wir schaffen es übrigens tatsächlich, an diesem Wochenende ein #selfie zu machen.

Vereinbarkeitsblog – Sabrina (li) & Uta (re)

Da sehen wir noch nicht so müde aus, wie wir am Sonntagmittag aussehen werden.. Aber he, AFS Stillkongress ist nur einmal im Jahr!

Samstag, 29. April 2017

Die Nacht war kurz, sehr kurz. Das hält uns aber auch nicht davon ab, morgens aus den Federn zu springen. Die Aussicht morgens ist fantastisch, mit Blick über den Rhein (und die Camper auf dem Wohnmobil-Platz direkt davor). Und he, die Sonne scheint!

Das Frühstück in der Jugendherberge ist … übersichtlich. Aber ok.

Und dann gehts auch schon in den ersten Kurs. Tabea Laue von Mama-Baby-Vision springt für Susanne Mierau ein. Kursthema: Säuglingsernährung im Netz.

Wir erarbeiten eine Menge Material. Digitale Elternberatung hat zig Fallstricke, betrifft viele persönliche Grenzen – und erfordert eine umfassende Organisation im Hintergrund.

Zwischendurch brauchen wir aber einen Coffee break. Ohne gehts nun wirklich nicht.

Besonders spannend: Kathrin von Öko-Hippie-Rabenmütter sitzt uns gegenüber. Einen Stapel der im November erstmalig stattfindenen Bindungs-Konferenz vor sich. Einer ist direkt meiner!

Wir müssen mal direkt noch unsere Terminkalender zücken, ob wir da nicht auch nach Bochum kommen können, ne 🙂

Zum Ende des Seminars merke ich dann langsam, wie es bei mir kippt. Meine leichten Kopfschmerzen vom Morgen wandeln sich rasant in einen klassischen Migräneanfall. Während alle anderen zum Mittagessen pilgern, schaffe ich es noch gerade so zurück ins Zimmer.Mein Versuch, im Jugendherbergs-Hof in der Sonne runterzukommen, war jedenfalls kein erfolgreicher. Die Essensdüfte haben alles nur noch schlimmer gemacht.

Ein paar Stunden verkriechen, vom Mann eine aus den Tiefen unserer Taschen hervor gezauberte Paracetamol und einen Liter Wasser später kann ich mich zumindest wieder rühren. Meinen Nachmittagskurs habe ich auf diese Weise schon halb verpasst. Uta übernimmt meine ursprüngliche Idee und widmet sich dem Thema Pressemeldung für unser Projekt Stillberaterin-werden.de.

Am späteren Nachmittag gehts dann wieder. Es ist sogar wieder so gut, das ich über den Markt der Möglichkeiten schlendern und einer neuen Tragepuppe verfallen kann. Direkt auf dem Kongress schaffe ich es natürlich nicht, ein Foto zu machen. Deshalb ein Nachtragsbild von daheim: Das ist Selina, die neue Puppe in meinem Tragezirkus.

Zusammen mit einem Winter-Kumja und spannendem Austausch am LLL- und am Hebammenstand sind wir dann durch den Messebereich auch schon durch.

Bleibt die Abendgestaltung…. dieses Mal mit: Leckerem Essen. Der Gatte und die Uta, die Tanja von Josaliebe und ich – wir lassen uns vom Taxi durch Köln bis vor die Türe vom Bunte Burger karren. Da genießen wir richtig leckere vegane Burger, die besten Süßkartoffelfritten die ich bisher hatte – und kleine süße Dessert-Leckereien. Der bayerische Chef (ja wirklich!) rückt leider das Brownie-Rezept nicht heraus. Aber er überlegt sich das, wenn wir öfter vorbei kämen. Geht ja nun schlecht, aber wir dürfen Vertreter schicken… also liebe Leserin: Geh da hin! Sag, das du von uns, dem verrückten Haufen mit dem Wunsch nach Außenstellen im Pott und in Niederbayern, kommt und das Rezept wollt *hrhr*

Ein Taxi bringt uns wieder zurück. Möglicherweise hatte der ernste Taxifahrer seine lustigste Taxifahrt des Tages mit uns – wir waren jedenfalls nicht leise im Auto. Und nicht zurückhaltend.

Den Abend lassen wir im Foyer der Jugendherberge ausklingen. Lustige Gespräche und das eine oder andere Kölsch leisten uns dabei Gesellschaft.

Wir sind sogar etwas früher im Bett. Naja, aber nur etwas.

Sonntag, 30. April 2017

Wieder viel zu früh raus, wieder Sonnenschein am Morgen. Dieses Mal aber ist schon Zimmer-räumen angesagt. Also Betten abziehen, alle Taschen greifen und schonmal alles unbenötigte im Auto verstauen.

Wieder das Frühstück in der Jugendherberge. Mehr Kaffee. Und zack, beginnt schon der Kurs mit Isabel Falconer von Magna Mater. Kursthema: Mama Burnout. Wege aus der Krise.

Die Diskussionen sind spannend und die Erfahrungen der Anwesenden sehr unterschiedlich. Einige auch ganz praktisch, denn wir haben mehrere Mütter mit diagnostiziertem, aber überstandenem Burnout im Kurs sitzen. Mir eröffnen sich einige neue Perspektiven, die ich bestimmt noch an anderer Stelle vertiefen werde.

Verpasst habe ich, das Mittagessen der Jugendherberge zu fotografieren. Stell Dir halt Pellkartoffeln mit Spinat und Putenrollbraten für die nicht-vegetarische Variante vor. Zeitgleich findet noch ein Meeting statt, bei dem wir neue Schritte für Utas Projekt „Stillen bei Erwerbstätigkeit“ besprechen. Zusammen mit den anderen Arbeitskreis-Teilnehmern sondieren wir neue Ideen, legen neue Schritte fest und verteilen Aufgaben für die kommenden Wochen. Ich mag diese größere Runde, bei der viele Ideen fließen und wir immer wieder ins Fachsimpeln geraten, obwohl wir eigentlich nur kurz Aufgaben verteilen wollten.

Mehrere Sachen habe ich mir vom Messebereich und von der AFS bzw. ÖAFS eingesammelt als Ideengeber, als Infomaterial für Beratungen – und für mich selber. Die Keybänder von Hoppediz sind beispielsweise unglaublich belastbar. Und die Baby-Still-Signale der ÖAFS werden mir SEHR gute Dienste bei den nächsten Beratungen leisten, das weiß ich jetzt schon.

(Foto von heute, das hab ich am WE auch total verpasst)

Und dann ist aber auch schon Schluss. Wir steigen ins Auto, die Rückfahrt steht an. Zwischendurch gibt es noch einen Coffee break mit „Pommes und so“.

Wir kommen erst spät bei der Oma an, obwohl die Autobahn recht frei ist. Kinder einsammeln, die letzten 30km noch nach Hause fahren, Auto ausräumen – und dann kippen wir alle in die Betten.


Das Wochenende in Bildern ist eine Inspiration von Frau Mierau.

Kategorie: #wib, Familienalltag

von

Hy, hier schreibt Sabrina. Freiberuflich als Copywriterin anzutreffen, mit Mann, zwei Kindern & Bürohund in enger Gemeinschaft. Feministisch angehaucht, bindungsorientiert & zutiefst sarkastisch. Bekennende #coffeeholic

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