#wib, Familienalltag
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#wib vom 28. & 29. Oktober 2017

Ein #wib mit großartigem Frühstück, Autobahnraststätten-Funden, zu wenig Schlaf, Standbetreuung, Döner und Sturm. Erwähnte ich schon den Punkt „zu wenig Schlaf“? …

Samstag, 29. Oktober 2010

Eigentlich fängt das Wochenende in Bildern (#wib) schon um Mitternacht an. Freitag mittag bin ich mit den Kindern aufgebrochen, um Mitternacht (10h!) waren wir 600km weiter nördlich in Omas Küche. Das coole daran, wenn die eigene Mutter auch bei FB ist: Sie kann einen stalken und niedliche Sachen vorbereiten. Für MICH, nicht für die Enkel. Also, nicht nur für die Enkel..

Das Abendessen verpassten wir ja leider. Stattdessen verkrümeln wir uns direkt in die Betten. Nur ein paar Stunden später ist Kind 1 quietschfidelwach und rauscht gemeinsam mit Kind 2 in Omas Bett. Ich kann mich bis um 9 nochmal umdrehen, werde dann aber rabiat von Kind1 geweckt.

Aber he, bei DEM Anblick ist das ok. Frühstück im Hotel Mama ist wirklich, wirklich wunderbar! Bevor ich mich wieder auf den Rückweg mache, gucke ich „nur kurz“ ein paar Kleinigkeiten auf dem elterlichen Laptop nach. Zack, sind 2h rum. Die Kinder meckern schon, ich solle endlich fahren, schließlich wollen sie ganz in Ruhe mit der Oma spielen!

Schließlich haben wir alles geupdated, korrigiert und eingepackt. Ich fahre wieder los, nochmal 600km retour. Die Kinder winken mir noch kurz, dann sind sie schon wieder verschwunden. Dass sie sich mit den Großeltern so wunderbar verstehen und wirklich gern Zeit mit ihnen verbringen, ist ein großartiges Geschenk.

Mein Geschenk bei der ganzen Sache? Ich kann stundenlang im Auto MEINE Musik hören und ohne Unterbrechung meinen Gedanken nachhängen. Das ist fast so gut wie ein Gammeltag auf der Couch, ganz allein..

Erst brandenburgische Wälder, dann eine gesperrte Autobahnauffahrt, dann im Speckgürtel von Berlin auf der Suche nach der nächsten Auffahrt rumkurven – und dann endlich auf der richtigen Autobahn wieder gen Süden gondeln. Alle paar Stunden brauche ich eine kurze Pause zum tanken, Koffein-auffüllen und durchatmen.

An den Raststätten liegen manchmal seltsame Dinge am Rand. Bringt mich immer etwas ins Grübeln: Warum wohl jemand eine Fußmatte aus dem Auto einfach auf den Parkplatz wirft?

Kurz vor Ladenschluss bin ich daheim. Bei diesen Gelegenheiten fällt mir dann wieder auf, wie wenig ich so generell für mich brauche, wenn der Kühlschrank halbwegs gut gefüllt ist und der Gatte samt Kindern außer Haus. Weils mich drauf belangt, stöckle ich letztlich mit nem Sixpack Guiness, Tofu-Würstchen und einem der letzten frischen Brote aus dem REAL heraus. Scheint eine komische Kombi zu sein, die Partymenschen mit dem Sekt unterm Arm gucken mich seltsam an.

Dabei gibt das ein prima Abendessen, zusammen mit dem Gemüse, das noch daheim auf mich wartet 😉 Ansonsten ist es still, der Gatte arbeitet heute und der Hund ist deshalb bei seiner Pflegestellen-Vorbesitzerin, die ihn gern für uns nimmt, wenn wir zufällig mal beide außer Haus sind. Ich schmeiße schnell mein Essen in den Backofen und fahre den Laptop hoch. Es ist jetzt zwar schon kurz vor 21:00 Uhr, aber ein bisschen muss noch erledigt werden..

Zwischen Tee, Arbeit und Essen läuft ein „Erwachsenenfilm“, sprich: Action-Film mit FSK 12. Denn heute abend habe ich die Macht über die Fernbedienung!

Gegen halb 11 habe ich die Arbeit erledigt, die letzte Mail verschickt und schnappe mir ein inzwischen kaltes Guiness samt Pflegemaske. Noch kurz in der Badewanne einweichen, dann ab ins Bett. Dass der Gatte die Whirlpoolknopf vor kurzem repariert hat UND ich ihn prompt wieder kaputt mache (inklusive laufendem Motor, der ein Wasserablassen der Badewanne unmöglich machen wird) stand sooo nicht auf dem Plan. Also müssen die Sicherungen raus, die den Hausbereichn abdecken. Yeah!

Sonntag, 30. Oktober 2017

Ich gehöre eindeutig zum #fuckthezeitumstellung-Team. Ich bin nämlich viel zu früh wach und kann auch nicht mehr einschlafen. Also aufstehen, Sicherung wieder reindrehen und zum Geräusch der blubbernden Wanne Zähneputzen. Küche aufräumen, durchsaugen, Betten abziehen und waschen (JA, so viel zu früh war ich wach!). Der Gatte ist mittlerweile aus der Arbeit zurück und klopft die Badewanne auf, um diesen blöden Knopf auszubauen.

Am Freitag hat er noch unsere auf Vorrat gekauften Rotkohlköpfe weiter verarbeitet – das fertige Rotkraut fülle ich dann auch mal um und wecke es ein.

Und dann ist auch schon Zeit, das Equipment für den Infostand heute zusammenzupacken. Wegen der Sturmwarnung haben wir eigentlich alle damit gerechnet, dass der verkaufsoffene Sonntag im nächsten Städtchen abgesagt wird – aber wird er nicht.

Na dann – noch im Regen schmeißen wir alles ins Auto. Der Gatte fährt mich, damit ich vor Ort kein Auto stehen lassen muss. Besonders heimelig sieht es da nicht aus.. der Pavillon mag trotz Gewichten kaum stehnbleiben.

Gehen oder bleiben? Wir geben uns noch eine Stunde und verbringen die Wartezeit im Auto.. meine Kollegin Lisa und ich, wir wollten heut die Trageberatung im Landkreis etwas bekannter machen..

Und tatsächlich: Nach ein paar Stunden kommt sogar mal die Sonne raus. Blöd, dass wir permanent im Schatten stehen..

Auch blöd ist, dass jegliche Deko und Werbezeugs nicht sturmtauglich war. Da schaut der Infostand ziemlich nackig und fad aus..

Aaaaber, was solls. Wir hatten trotzdem reichlich nette Gespräche vor Ort. Vor allem die ältere Generation war neugierig auf die „Babys“ (=Beratungspuppen), die wir teilweise in Tragehilfen umgebunden dabei hatten.

… vom letzten Akt des Tages gibt es dann keine Bilder mehr: Döner vom nächsten Imbissladen, daheim ein Film und Couchen mit Netflix. Der Hund war uns zwischendurch gebracht worden und forderte reichlich Kuscheleinheiten. Um 10 fielen uns dann auch schon die Augen zu. Das wars mit den Kinderfreien Tagen zu den Herbstferien auch schon fast. Heute, am Brückentag, steht nur Arbeit und Einkauf für die Feiertage an..

Und, wie war dein Wochenende?


Das #wib ist eine Anregung von Frau Mierau von geborgen-wachsen.

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