#wib für den 18.-19. Februar 2017

So ein normales Wochenende im Februar, was passiert da so? Nun, nicht so arg viel. Jedenfalls nicht bei uns. Ein kleiner Blick in den Familienalltag per #wib, also als „Wochenende in Bildern“. Bitteschön, hier entlang.

Samstag, 18. Februar 2017: Faulenzer-Tag

Mein Tag beginnt entspannt – und vergleichsweise spät. Der Mann ist seit drei Stunden in der Arbeit und die Kinder sind irgendwann zwischen sieben oder acht aus den Betten gekrochen.

Sagt es mit mir gemeinsam: Ich konnte ausschlafen!

Ok, ja, aber das wars dann schon. Den Rest des Tages muss ich ganz erwachsen all das tun, was so ein Erwachsener halt tut. Nach anziehen und Zähne putzen schmeiße ich die erste Spülmaschine an, sammle herumliegende Wäsche ein und mache Frühstück.

Das gibt es hier am Wochenende häufig als „Buffet“, schließlich stehen wir recht unterschiedlich auf. Wenn die Kinder sich morgens nicht direkt Müsli geholt haben, mache ich also „Wunschkonzert“. Heute sind Pfannkuchen dran, mit Apfelmus und Zimtzucker und noch mehr Äpfeln.

Danach genieße ich noch eben den Rest meines Kaffees, lese ein bisschen quer und stoße dabei auf das hier: Die Toten Hosen sind dann auch endlich auf Spotify angekommen. Fein, dann röhren mir die Alt-Punks heute beim Aufräumen in die Ohren. Das Holz liegt auch noch vom letzten Einkauf im Auto – also mal eben Schuhe an, Schubkarre geschnappt und die Pakete im Haus aufgestapelt. Ja, ein Großeinkauf Holz wäre total prima, aber nützt ja nix. Momentan behelfen wir uns mit kleinen Einheiten, die ich auch tragen kann.

Mittags herum, die Kinder zocken gemeinsam auf ihren Tabletts, der Hund pennt und alles ist friedlich: Ich hatte da dieses Projekt mit einem alten Ikea-Couchtisch im Sinn. Wann, wenn nicht jetzt?

Die alte kaputte Oberfläche mit Geschenkpapier abkleben, dann Zeitungen rauskramen. Wozu die Aufbewahrungswut nun doch noch gut sein kann …

Ob das noch wird? Sieht faltig aus…

Die Kinder haben derweil das gesamte Kinder-DVD-Sortiment auf dem Esstisch ausgebreitet, sortiert und verhandeln jetzt mit einem komplizierten „geht – bleibt“ System darum, wer was wann gucken darf. Das erinnert mich beim Zuhören etwas an US-Wahlsysteme – ob wir vielleicht doch etwas zuviele Nachrichtensendungen laufen lassen, wenn die Kinder es hören können?

Egal – sie haben sich geeinigt. Gab auch nur zweimal Streit, Türenknallen und weglaufen dabei. Kurz darauf entscheiden sie, das sie vor dem Filmabend noch baden müssten – auch gut. Schwupps sitzen zwei wohlriechende triefendnasse Kinder am Esstisch – und verhandeln hart über weitere Filmabend-Termine miteinandern. Sollen sie machen.

Ich schmiere derweil Wurstbrote und koche Tee und versuche, das Esstisch-Chaos möglichst zu ignorieren. Ah, Wäsche waschen stand noch auf dem Plan. Und gucken, welchen Kuchen ich morgen backe. Und hier dings, noch anderes Zeugs. Ich hänge am Tablet fest, um das alles noch irgendwie abzuarbeiten.

Und dann ist auch das Abendessen vorbei und der Filmabend beginnt. Auf Wunsch der Allgemeinheit (Kind 1+2) gibt es außerdem Popcorn. Wir genießen übrigens „Merida“, gefolgt von „Die Drachenreiter 2“ (DVD kaputt, so ein Mist) und „IceAGe – Voll verschoben“.

Schluss für heute – um 23:00 sind wir allesamt im Bett. Die kleinen früher, ich etwas später.

Sonntag, der 19. Februar 2017

Der Gatte kommt gegen halb acht nach Hause, schmeißt die Kaffeemaschine an und nimmt die Kinder in Empfang. Der Hund findet, ich müsste da jetzt aber auch aufstehen und fiebt rum. Solange, bis der Mann zur Begrüßung ins Bett gekrochen kommt. So starten wir den Sonntag am liebsten – das sind nochmal so zehn Minuten Ruhe, bevor es wieder rund geht.

Heute auch – aber Frühstücken will irgendwie keiner. Auch gut. Dafür verschwindet der Mann „nur mal kurz“ in die Schule, weil er für den Tag der offenen Türe noch etwas erledigen sollte. Ich backe dann mal …

Um 14:00 gehts los, gegen halb eins sitzen wir hier schon fertig präpariert. Kuchen fertig, Kinder so gut wie angezogen, Hund war nochmal pinkeln – was fehlt, ist der Gatte. Samt Auto und Kindersitzen. Kurz vor knapp der Anruf, er wär unterwegs – und dann springen wir ins Auto und sind pünktlich für den Start in der Montessori-Schule.

Da dürfen wir das übliche Programm aus singen, Theateraufführung und so weiter bestaunen, ausgiebig in alle Räume schauen und Werkstücke der Kinder begucken.

So vergeht der Nachmittag. Das wir fürs Abendessen noch gscheit Zeugs aus der Tiefkühltruhe hätten auftauen müssen, haben wir alle mal gepflegt ignoriert. Hmm. Dann wohl doch schnell noch der Schlenker zu McDoof, damit auch das Thema vorbei wäre..

Die Kinder sind durch mit dem Tag und verschwinden um 20:30 Uhr im Bett – während ich in der Badewanne abtauche. Der Mann genießt noch kurz die Ruhe und verzieht sich dann – nach einer Runde 24h Schichtdienst und null Tagschlaf – zeitig ins Bett.

Mein Tisch wird übrigens wohl keine faltenfreie Schönheit mehr… aber mir gefällt er.

Ich arbeite noch an einem Artikel, genieße die Ruhe – und ein Kellerfundstück, das nun aber langsam getrunken werden sollte.

Und, wie war euer #wib so?


Dieser Blogpost wurde inspiriert durch Frau Mierau.

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Hy, hier schreibt Sabrina. Freiberuflich als Copywriterin anzutreffen, mit Mann, zwei Kindern & Bürohund in enger Gemeinschaft. Feministisch angehaucht, bindungsorientiert & zutiefst sarkastisch. Bekennende #coffeeholic

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