#wib Das Wochenende in Bildern vom 27. & 28. Mai 2017

Das #wib ist wieder soweit. Dieses Mal mit Bildern vom idyllischen See, Wäscheständern voller Tragehilfen, zu wenig Kaffee und … unspektakultären Sonntagen. Viel Spaß damit!

Samstag, 27. Mai 2017

Ausschlafen ist was tolles 🙂 So langsam klappt das recht gut mit den Kindern, denn die stehen freundlicherweise am Wochenende einfach leise vor mir auf und schleichen sich ins Erdgeschoss. Dieses Mal ist es aber unterwartet ruhig morgens um 09:00 Uhr, als ichs dann aus dem Bett geschafft habe.

Kein Wunder, denn der Gatte rollt gerade erst auf den Hof: Notfall in der Arbeit, der länger dauerte. Ahhh ja. So bleibt hier am Morgen nur wenig Zeit für Frühstück und so weiter, denn er muss direkt weiter zu den Bienen: Königinnen füttern. Ich hab ihm ja netterweise gestern noch Puderzucker dafür gekauft – er mixt schnell den Futterteig an, dann gehts für ihn schon weiter.

Und ja: Ich finds auch sehr spannend, das man Königinnen mal eben so mit Puderzucker und Co. ranfüttern kann. Und wie anspruchsvoll es dann doch ist, so Tierchen zu verpflegen.

Und für mich auch, denn wir sind mittags bei Freunden zum grillen eingeladen. Also husch, Hefeteig für Pizzabrötchen ansetzen, den gestern gebackenen Kuchen verstauen und den versprochenen Met abfüllen. Damit hab ich gleich morgens den ersten Schwipps weg, einfach nur vom Dunst des abfüllens.

Dazwischen das Übliche: Frühstück für die Kinder richten, Geschirrspüler be- und entladen, Wäsche anstellen, Kleidung im Wohnzimmer aufsammeln, über die immer noch volle Terrasse ärgern. Wenn jemals jemand behauptet, imkern bräuchte kaum Platz: Das. Ist. Gelogen.

Mit minimaler Verspätung schaffen wir es mittags zu den Freunden, hauen das Futter erst auf den Grill und dann auf den Teller. Es ist wuselig und laut, die aktuelle Kinderzahl beträgt 6.

Nach dem grillen ist vor dem See. Wenn du mal ins beschauliche Altmühltal fahren willst, halt am Agathesee (direkt bei Riedenburg) an. Flache Seeteile für kleinere Kinder, große Rasen-Liegeflächen und sehr, sehr nette Optik drumherum.

Die Kinder toben im Wasser und wir Erwachsenen haben Zeit zum ratschen, gucken und rumsitzen. Der Gatte nutzt die Gelegenheit und holt etwas Schlaf nach, den er in der vergangenen 24h Schicht nicht abbekommen hatte.

Und dann ist Schluss mit See und Co. Wir fahren zurück zu den Freunden, „eigentlich“ nur das Geschirr einsammeln. De facto verputzen wir noch den restlichen Kuchen und trinken einen letzten Kaffee. Die ersten Kinder kippen um und pennen auf Couchen und Liegen weg. Meine nicht, die sind fit..

… und ziemlich sauer, das wir dann um 22:00 Uhr daheim doch keinen Filmabend mehr starten. Aber he, wir sind platt. Zeit, ins Bett zu gehen!

Das gepflegte #myrealkitchen würdige Chaos im Küchenbereich ignorieren wir mal besser…

Sonntag, 28. Mai 2017

Der Gatte ist schon wieder in der Arbeit und hier winkt das Chaos. Also sammle ich als erstes Geschirr ein, räume den Geschirrspüler aus und wieder ein.

Für eine Frühchen-Trageberatung in der kommenden Woche wasche ich auf Wunsch der Eltern meine Tragehilfen extra nochmal durch – und ab damit in die Sonne.

Zwischen Bad putzen, Notizen für die kommende Woche machen und weiteren Spülmaschinen- und Wäscheladungen setze ich mich immer wieder für 5 bis 10min raus in die Sonne. Da gibt es auch das Resteessen zur Mittagspause.

Eigentlich wäre heute Familienfest in der Schule, aber ich mag nicht nochmal los am Wochenende. Seit Mittwoch waren wir jeden Tag unterwegs, erst beim Kitafest, dann zum Männertag bei der Oma, dann zum Schulpicknick, dann beim grillen & baden. Einen Tag daheim brauche ich schon.

Sonst kann ich ja auch diese „Kunstwerke“ gar nicht so richtig würdigen, die sich bei uns überall auftürmen.

Während ich so draußen sitze, höre ich meine Lieblingsrose draußen an der Hauswand herumkratzen. Stimmt, da wollte ich nochmal mit der Rosenschere dran. Kaum stehe ich davor, will ich am liebsten wieder weggucken: Dem über 30 Jahre alten Rosenstock gehts nicht so besonders. Teile sterben ab, Teile treiben reichlich spät aus. Ich beschneide alles sehr, sehr großzügig, auch wenn es eigentlich die falsche Zeit ist dafür.. aber besser so, als absterbende Triebe unnütz weiter stehen zu lassen. Hoffentlich fängt sie sich wieder!

Dann ist das Tagwerk irgendwann doch mal getan. Ich verschwinde in die Badewanne, bevor ich das Abendessen aus dem Tiefkühler zusammenmixe und wir den Filmabend nachholen.

Kind 1 findet Kartoffeln mit Schale immer noch blöd. Kind 2 mag keinen Spargel. Auch gut: mehr für mich!

Der Film stellt sich als seltsame 80er Jahre Animations-Produktion heraus, den die Kinder bald langweilig finden. Ich auch … und dann ist eh Schlafenszeit. Die Kinder verschwinden ins Bett und ich an den Rechner, um noch ein bis zwei Dinge vorzubereiten.

Und, wie war dein Wochenende?


Das Wochenende in Bildern ist eine Inspiration von Frau Mierau.

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Hy, hier schreibt Sabrina. Freiberuflich als Copywriterin anzutreffen, mit Mann, zwei Kindern & Bürohund in enger Gemeinschaft. Feministisch angehaucht, bindungsorientiert & zutiefst sarkastisch. Bekennende #coffeeholic

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