#wib Wochenende in Bildern vom 11. & 12. März ’17

Da ist es wieder, das WE. Dieses Mal kommt das #wib mit Frühlingssonne, Soulfood und seltsamen Kinderkreationen. Und schon wieder Bienen.

Samstag, 11. März 2017

Irgendwann nach 8 reißt es uns aus den Betten. Viel vor haben wir eigentlich nicht, wir starten also gemütlich. Relativ gesehen, denn während ich noch über dem ersten Kaffee-Schluck brüte, schmeißt der Gatte unseren persönlichen Vereinbarkeits-Supergau in den Raum.

Er muss – sein Arbeitsunfall ist mittlerweile 5 Monate her – dann doch noch operiert werden. Irgendwo im Bermuda-Dreieck der verlorenen Termine zwischen den Urlaubstagen der Kollegen, den Ferienzeiten der Kinder, meinen eigenen außerhäusigen Terminen und seiner Imker-Hauptzeit muss da ein OP-Termin rein, samt Krankenhausaufenthalt und Rekonvalesenz. Irgendwie kriegen wir das schon unter. Wie? Ich. Habe. Keine. Ahnung.

Derweil stimmt sich der Mann fröhlicher und feilt etwas an der musikalischen Früherziehung der Kinder. Fränkisch für Anfänger, quasi.

Und weil wir jetzt grad in der Planung so schön drin sind, machen wir mal gleich den Speiseplan für die Woche.

Irgendwann habe ich dann meinen ersten Kaffee drin, die Kinder sind angezogen und wir können los. Draußen scheint die Sonne, der Hund guckt traurig als wie losziehen. Bloß, im Auto bleibt kein Platz für den Einkauf, wenn er den Kofferraum belegt. Also Hund daheim lassen, Einkäufe erbeuten.

Während ich die Einkäufe verräume, kümmert sich der Gatte noch um was; die Kinder spielen beziehungsweise lesen in ihren neu erworbenen Kinderheften. Dann fällt der Tochter ein, das sie dringend „klassische Rockmusik“ braucht. Auch gut, krieg ich hin – einmal im CD-Regal stöbern gehen….

Sie ist glücklich und ich bin mir nicht ganz sooo sicher, ob ich wohl meine CDs jemals wiedersehe..

Ich sortiere noch ne Runde Wäsche und sauge einmal durch die Bude. Der Gatte beguckt sich währenddessen seine Bienenstandorte im Wald und auf der Wiese. Die Kinder maulen rum, weil der Staubsauger so laut ist. Ich hörs nicht, hab Kopfhörer auf! Gesaugt, gewischt und kräftig durchgelüftet ist dann alles soweit erledigt. Es blitzt nicht unbedingt, aber Blumen pflanzen kann man dann doch nicht mehr auf dem Boden.. und weils grad so schön ist, hübsche ich noch meine Haarfarbe auf. Irgendwann kann ich mit den weißen Haaren bestimmt gut umgehen, momentan nervts mich noch… also hopp, Farbe druff!

Der Gatte ist dann dran mit kochen – es gibt Nudelsuppe, Asia-Style. Unser ganz privates Soulfood, das immer geht und glücklich macht.

Wir schlagen uns die Bäuche voll, danach ist von den Kindern verordneter „Filmabend“. Gut 20min braucht es, bis wir uns auf einen Film einigen konnten: „Die Suche nach der geheimnisvollen Insel“ wird es dann. Es wird spät, bis die Kinder im Bett sind. Wir Erwachsenen überlegen ewig rum, ob wir doch das „original thailändische Bier“ vom Einkauf trinken sollten… und gehen dann doch so ins Bett. Ich lese noch bis kurz nach Mitternacht, bis meinem iPad der Saft ausgeht.

Sonntag, 12. März 2017

Oh verdammt, der Jüngste ist verdammt früh wach und hat sich sein Tablet ins Bett geholt zum daddeln. Das weckt mich – schon um kurz nach 7! Kein guter Start in den Sonntag… Um halb acht hat er mich dann endgültig aus dem Bett gegrault mit seinem Gedudel und dem Gezappel. Wir überrraschen den Gatten, der schon wieder ewig wach ist und gerade zu den Bienen aufbrechen wollte. Er nutzt die kühle Morgenluft, um das eine Volk genauer unter die Lupe zu nehmen.

Ich mache erstmal Kaffee. Und Pancakes.

Nicht sehr stylisch, aber den Kindern reicht das so. Mir auch. Sie entscheiden sich dann für gruselige Trickfilmserien und ununterbrochene „Mama, guck mal“s. Mein Nervenkostüm wird den Vormittag über etwas dünn, weil ich gern ein paar zusammenhängende Gedanken fassen wollte – und auch gestern schon keine echte Zeit für mich alleine hatte…

Für die #30daymusicchallenge hatte ich zwar schon alle Songtitel herausgesuht, aber die Facebook-Beiträge wollen ja auch noch geplant werden. Dazu verliere ich mich das eine oder andere Mal in einem Song, der mich berührt. Jeweils am Nachmittag oder frühen Abend gibt es unter https://www.facebook.com/vereinbarkeitsblog/ meine persönlichen Lieblinge in der Musikgeschichte, noch die nächsten 18 Tage lang.

Ich sitze danach noch weiter am Rechner und überarbeite eine Projektidee, der Gatte schmilzt draußen sein Bienenwachs zusammen. Ja, schon wieder. Der Hund leistet ihm munter Gesellschaft – und frisst Bienen.

Falls Du übrigens schon immer mal sehen wolltest, wie ein zerfressener Bienenstock aussieht? So:

Was das war? Wir wissen es nicht, aber groß muss es gewesen sein. Und hungrig – denn innen drin ist auch alles kaputt.

Der Sonnenschein lockt dann auch die Kinder aus dem Haus, sie entmotten die Räder und drehen ein paar Runden. Zwischendurch besuchen mich Skorpion und „Mama, das ist ein Dings, das ist tödlich“ an meinem Leseplatz. Das mit dem Arbeiten wollen hatte ich zwischendurch schon wieder aufgegeben. Dieses neue Buch ist ja auch spannender…

Irgendwann fällt mir auf, das da noch die Waschmaschine wartet, eine Runde aufhängen und wegräumen ist angesagt. Eintrudelnde Mails werden heute noch ignoriert und auch sonst lasse ich von der Erwerbsarbeit heute mal die Finger. Dafür gelingt mir dann doch noch eine weitere Runde Projektarbeit, sodass ich das morgen in die Korrektorats-Runde geben kann. Yeah! Zwischendurch räume ich noch Handy und Laptop auf. Durch meine kürzlichen Sanierungsrunden kann ich heute geschlagene 22 GB an Speicherplatz freiräumen. Puh. Digitales Ausmisten ist auch ziemlich befreiend. Das da immer noch 3 große Kisten voller Kinderschuhe im Keller aus selbiges warten, ignoriere ich mal weiterhin gekonnt.

Die Kinder haben „da was gemacht“, von dem ich nicht so genau weiß: Ist das jetzt Kunst oder kann das weg?

Das 3D-Gebilde sieht jedenfalls spannend aus. Die Karotten sind definitiv essbar 🙂

Die Haarfarbe ist übrigens gelungen. Sonst wirds bei mir eher mit einem Ticken Rot, dieses Mal landete Schwarz mit blauem Stich im Haar. Mir gefällts.

Über kurz oder lang landen beide Kinder wieder auf der Couch. Und der Gatte darf schon wieder kochen, dieses Mal typisch bayerischer Schweinebraten. Davon gibts kein Bild, das wurde direkt verputzt. Sogar die Küche haben wir dieses Mal aufgeräumt.

Der Gatte fährt dann nochmal fix tanken, beie Autos werden morgen gebraucht – und stehen natürlich mit der Reserveleuchte da.

Jetzt ist es nach 7 am Sonntag abend und der Großen fällt ein, das sie noch Hausaufgaben aufgehabt hätte. Das dafür nötige Material hat sie da. Nicht. Natürlich nicht. Also vereinbaren wir, das wir als Eltern dann eben künftig immer freitags direkt beim Abholen aus der Schule das Lerntagebuch sehen wollen – und was an Material benötigt wird, muss sie eben dann noch zusammensuchen, wenn alle anderen schon ins Wochenende aufbrechen.

Gleich gehen die Kinder ins Bett und ich in die Badewanne. Vorbei ist das Wochenende. Relativ stressfrei wars. Das ich dann morgen allein, ganz allein bin tagsüber – da freue ich mich aber trotzdem drauf.


Das Wochenende in Bildern ist eine Inspiration von Frau Mierau.

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Hy, hier schreibt Sabrina. Freiberuflich als Copywriterin anzutreffen, mit Mann, zwei Kindern & Bürohund in enger Gemeinschaft. Feministisch angehaucht, bindungsorientiert & zutiefst sarkastisch. Bekennende #coffeeholic

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