#wib, Familienalltag
Schreibe einen Kommentar

#wib Das Wochenende in Bildern vom 03 & 04. Juni 2017

Schon wieder ein #wib oder #WochenendeinBildern mit Autobahnstrecken… Weil: Pfingsten ist hier weniger gemütliches Feiertagswochenende, sondern mehr so ein  „Kinder, ihr dürft Ferien bei der Oma machen!“ Wochenende. Inklusive zweimal 600km Fahrtstrecke für mich. Und Taschen packen. Und so.

Samstag, 03. Juni 2017

Am Freitag war letzter Schultag, wir waren nachmittgas extra noch am kürzlich entdeckten Baggersee baden – und abends noch auf einem Kunst-Nacht-Markt schlendern. Entsprechend kaputt waren wir alle – und zu meiner Überrachung bin ich die erste, die heute aufsteht. Na DAS hatten wir ja schon lange nicht mehr!

Ja, Kind 1 hat einen Stock im Stockbett. Nein, ich hab keinen Schimmer, warum…

Irgendwann aber sind sie wach. Wir frühstücken, packen unser Zeug, blöken uns gegenseitig an – und sitzen um 11 im Auto. Nach ungefähr 100km werde ich mich fragen, ob die sockenlose Reisetasche von Kind2 so eine gute Idee war und warum Omas Keksdose noch immer auf der Kommode im Flur steht… aber he, die Kinder kommen nach einer Woche wieder. Wird schon passen.

Für einen Pfingstsamstag ist wenig Verkehr auf den Straßen. Erst auf dem Berliner Ring landen wir im stockenden Verkehr. Ein guter Zeitpunkt, um über Rechtsfahrgebot, Rettungsgassen & Verhalten bei Unfällen zu sprechen… finden die Kinder. So vergeht wenigstens die Zeit. Dazwischen suche ich gute Musik. Das hüpfende mitternachtsblaue amerikanische Auto da im Stau…? Das waren wir 🙂

Dann sind wir endlich da und die Kinder packen nach der ersten Begrüßungsrunde ihren Kram aus.

Es gibt Spargel, Schnitzel und Pellkartoffeln plus etwas Apfel-Pudding zum Nachtisch. Fühlt sich gut an, das ich dafür weder kochen noch hinterher aufräumen muss. So ein bisschen Hotelfeeling ist das für mich. Sehr entspannend, auch wenn ich immer nur wenig Zeit habe, um es zu genießen.

Irgendwann hat die Oma die Kinder ins Bett gebracht <3 und wir sitzen abends im Wintergarten zusammen bei eiskaltem Weißwein und reden. Ganz entspannt, bis das kollektive Gähnen irgendwann überhand nimmt. Dann quetsche ich mich zu den Kindern ins Bett, lese noch ein letztes Kapitel und kippe in den Schlaf.

Sonntag, 04. Juni 2017

Morgens schleichen sich die Kinder zu Oma ins Bett. Ich kann noch etwas weiterdösen, während sie drüben kichern und mit der Oma Quatsch machen. Trotzdem stehen dann irgendwann alle drei vor mir – und machen in meinem Bett weiter Quatsch.

Der Opa nutzt die Gelegenheit und macht sich fertig, er muss die Türe füttern. Drama für Kind 1, die unbedingt mit will und Sorge hat, irgendwas zu verpassen. Wir anderen sind gemütlicher unterwegs. Hier gibt es nur ein Bad und wenn sich alle fertig machen wollen, dann dauert das etwas. Also packe ich noch vor dem Frühstück meine Tasche wieder zusammen. Viel hab ich eh nicht dabei, bin ja nur für eine Nacht unterwegs gewesen.

Beim Frühstück bleibt kein Krümel übrig. Wir räumen wieder alles auf & die Kinder gehen noch etwas spielen, eingekuschelt in die Fernsehsessel der Großeltern.

Gestern war es richtig heiß – heute regnet es in Strömen. Na klasse. Richtig wetterfest sind die Kinder nicht ausgestattet …. aber es soll wieder besser werden, sagt die Wetter-App. Hoffen wir das beste 🙂 Denn ich packe neben den obligatorischen Eiern von glücklichen Hühnern (die meine Jahren schon immer für den Eigenbedarf halten) noch eine ganze Reihe an überschüssigen Tomaten-Zöglingen ein, die Kind 1 unbedingt haben will.

Im strömenden Regen breche ich dann auf. Und das bleibt auch so gut 300km lang. Mit stehendem Wasser auf den Autobahnen, mit Starkregen und sanften Niederschlag, mit düsteren Regenwolken und zarten Sonnenstrahlen zwischendurch. Mir schießen zig zu verbloggende Themen durch den Kopf, die ich aber (Alleinfahrer, ne) nirgendwo notieren kann. Mist, verdammter.

Irgendwann muss ich dann doch eine Pause einlegen – und ja, irgendwie scheints nur McD auf dem Weg zu geben. Der Kaffee ist ganz passabel und der Schokokuchen so mächtig, das ich nicht mal alles schaffe. Aber immerhin gibt das genug Energie, um bis nach Hause durchzufahren, von einer Tankpause abgesehen.

Daheim noch eben die Pflanzen in den Garten stellen, die Tasche ausräumen und mit dem Gatten furchtbar schlechte Fertig-Dinger ausprobieren. Die sind nix, aber zum kochen hat nun auch wieder keiner so eine rechte Lust..

Eine Stunde liegen wir noch in einträchtigem Schweigen auf der Couch und genießen die Stille, während er zockt und ich lese. Dann gehts ins Bett. Und das wars dann auch schon mit dem Wochenende in Bildern…

Und, wie war dein Wochenende?


Das Wochenende in Bildern ist eine Inspiration von Frau Mierau.

Merken

Merken

Merken

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.