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Was uns gerade umtreibt Nr. 2

In den letzten Tagen und Wochen haben wir einiges geschrieben hier auf dem Blog. Aber uns beschäftigen auch Dinge, die es nicht bis auf den Blog schaffen. Dennoch finden wir diese Themen so wichtig, dass wir beschlossen haben, regelmäßig darüber zu berichten, was uns gerade beschäftigt. Hier also nun die zweite Ausgabe unserer neuen Rubrik: Was uns gerade umtreibt. Wie so ein casual friday. Nur halt am Sonntag.

#neinheisstnein

Ein Thema, das mich nicht loslässt ist die Debatte um die sexuelle Selbstbestimmung. Daher auch diese Woche wieder etwas dazu. Zum einen finde ich den Beitrag von kleinerdrei toll, die häufig gestellte Fragen über sexualisierte Gewalt beantworten.

Außerdem möchte ich euch eine Petition ans Herz legen, die sich für die Verankerung des Grundsatzes „Nein heißt nein“ im deutschen Sexualstrafrecht einsetzt.

Flüchtlingsbabys ohne Geburtsurkunde

Der Hebammenblog machte mich darauf aufmerksam, dass Babys von Flüchtlingen, die in Deutschland geboren werden oft keine Geburtsurkunde erhalten. Ich finde das schockierend, denn in Artikel 8 der UN-Kinderrechtskonvention wird Kindern ein Recht auf Identität zugesprochen, die staatlich geschützt werden soll.

Die „Mitte“-Studie

Erschreckend finde ich auch die Ergebnisse der sogenannten Mitte-Studie über Rechtsextremismus in Deutschland. Denn fremdenfeindlichen und homophobe Gedanken werden in Deutschland anscheinend wieder salonfähig. Ich finde das gruselig.

Schwule dürfen kein Blut spenden

Nach dem furchtbaren Massaker in Orlando wurde berichtet, dass Homosexuelle kein Blut spenden dürfen. Dies finde ich diskriminierend und nicht mehr zeitgemäß. Es geht hier um riskante Sexualpraktiken. Meiner Meinung nach sind die aber nicht zwangsläufig bei homosexuellen Männern verortet. Auch Heterosexuelle haben wechselnde Sexualpartner und praktizieren riskanten Sex. Deswegen kann man doch nicht eine komplette Bevölkerungsgruppe wegen ihrer sexuellen Orientierung diskriminieren, zumal Blutspender auch gesucht werden und man durch Ausschluss von Schwulen die Zahl der potentiellen Spender reduziert.

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