#blogleseliebe: mamawirdmaster

Unser letzter Beitrag zur #blogleseliebe ist etwas länger her. Was nicht heißt, wir hätten keine anderen Blogs gelesen, sondern: Wir kamen nicht zum auf- und beschreiben.

Aber gerade bin ich bei Sonja von MamawirdMaster hängen geblieben und denke mir: Der Blog ist zwar neu, aber ihr anderen, die ihr hier bei uns lest. Ihr solltet auch wissen, dass es die Sonja gibt. Mit ihrem Blog ihrem Projekt – und ihren Gedanken. weiterlesen

#BlogLeseLiebe: Aromapraxis

Da ich sehr naturverbunden bin und mich als Arzttochter auch für Naturheilkunde interessiere, habe ich vor mehreren Jahren mal eine Basis-Ausbildung in Aromapraxis gemacht. Dabei habe ich die Bücher von Eliane Zimmermann kennengelernt, die eine absolute Expertin auf dem Gebiet der Aromatherapie und Aromapraxis ist.

Aromapraxis und Aromatherapie leicht verständlich

Heute möchte ich euch ihren tolle Blog vorstellen. Dort erfährt man wissenschaftlich fundiert und gut lesbar, alles was man über Aromatherapie und Aromapraxis wissen möchte.

Eliiane stellt dort Pflanzen und ihre ätherischen Öle vor, berichtet von aktuellen Studien über ätherische Öle und schreibt vor allem immer spannend, interessant und auch für den Laien verständlich.

Lieblingspost

Ich lese viele Posts gerne, aber besonders mag ich ihre Reihe über Aroma-Chemie für Dödels und Blondinen, in der sie gut verständlich die chemischen Grundlagen der Aromapraxis erklärt.

Fazit

Ein Blog über ein spezielles Thema, aber dennoch sehr empfehlenswert.

Dieser Post ist ein Beitrag zum Projekt #BlogLeseLiebe von Mama notes.

#BlogLeseLiebe: IchbindeinVater

Ab und an beklage ich die fehlenden Wortmeldungen von Vätern – außerhalb diverser renomierter Zeitschriften liest frau sie ja doch eher selten – die Elternblog-Domäne ist eher weiblich. Per Zufall drauf gestoßen, aber gern geblieben bin ich bei ichbindeinvater.de.

screen_ichbindeinvater

Wer steckt hinter ichbindeinvater.de?

Tatsächlich stecken sogar vier Väter hinter diesem jungen Projekt. Kommunikationsmanager, die alle binnen drei Jahren Väter wurden – und Lust auf ein Projekt rund um Thema Väter-sein hatten.

Die Posts sind eine humorvolle Mischung aus Alltagsleben, Konsum (Spielzeug, Technisches), Stress und Beziehungsleben. Schon aus Prinzip über den eigenen Tellerrand hinaus und mit Blick auf das, was in der Gesellschaft passiert.

Für mich als alten Star Wars Fan besonders schön: Die immer wiederkehrenden Bezüge zu „Darth Vader“ (guckt euch mal auf der Seite um!). Ich mag das ja. Kein Plüsch, kein Ponyhof und kein „mensch, Vater sein ist ja soooooo anstrengend“ Gedöns. Sondern ganz klare Sprache,

Lieblingsposts

Online Dating für Väter. Ist grad erst vom Oktober, aber bislang mein persönlicher Liebling.


Inspired by Mama Notes. Mehr zur #BlogLeseLiebe gibt es hier.

 

 

 

#BlogLeseLiebe: fuckermothers

„Was liest du denn da?“ fragte ein Kollege, der mir in der Mittagspause über die Schulter guckte. Er klang leicht verschreckt. Dabei schaute ich nur gerade mal wieder auf einen meiner Lieblingsblogs: fuckermothers.

Fuckermothers – was ist das?

Fuckermothers ist ein feministischer Blog Und das ist auch genau der Grund, warum ich ihn gerne lese. Denn ich beschäftige mich viel mit feministischen Themen. Vor allem seit ich Mutter bin. Und bei fuckermothers finde ich dazu viele Informationen und interessante Perspektiven, denn die Verbindung von Feminismus und Mutterschaft ist das Kernthema des Blogs.

Fuckermothers hat das Ziel feministische Perspektiven auf Mutterschaft zu werfen, insbesondere auf das momentan in euroamerikanischen Gesellschaften herrschende Mutterschaftsideal. Dieses Ideal beruht vor allem auf Vorstellungen einer selbstlosen, aufopfernden Mutter, die das emotionale ‘Herz’ der Familie bildet, verheiratet ist, keinen Beruf ausser der Berufung zur Mutter hat und auch keine sexuellen Bedürfnisse besitzt. Dieses Ideal entstand geschichtlich in der bürgerlichen Schicht des 18. Jahrhunderts. Heute wird es noch um einige andere Elemente ergänzt: die heutige gute Mutter soll sich aufopferungsvoll um ihren Nachwuchs kümmern, gleichzeitig aber auch (in Maßen) eigene ‘Karriere’ machen, Sport treiben, Spaß haben und weiterhin schlank und attraktiv sein – eine Anforderung, die den Druck ins Maßlose steigen lässt. Parallel zu diesem ‘Feel-Good-Imperativ’ sind Frauen mit Kindern heute einem massiven Armutsrisiko ausgesetzt.

Fuckermothers möchte weder Mutterschaft noch Mütter abwerten – es geht darum, das gängige Ideal von Mutterschaft zu hinterfragen, und all die Ansprüche in Punkto Schwangerschaft, Geburt, Stillen, Kinderpflege und ‘korrekten’ Gefühlen,  die daran geknüpft sind. Um dieses Ideal zu verunsichern und destabilisieren, möchte  Fuckermothers die Perspektive, wie man/frau heute Mutter sein kann, erweitern und die Vielfalt an möglichen Lebens-, Körper- und Gefühlsentwürfen zeigen.

Diese Themen finde ich ebenfalls interessant und auch hier auf dem Blog sprechen wir einige davon an.

Aufmachung

Der Blog ist sehr übersichtlich und man kann sich anhand der Menüstruktur gut zurecht finden. Klickt man eine Kategorie an, bekommt man eine Übersicht über die Posts zum Thema, was hilft, auch ältere Beiträge wieder zu finden. Ansonsten gefällt mir die klare Schrift und Linie.

Lieblingsposts

Sehr interessant finde ich die Posts zur Geschichte des Feminismus, hier vor allem der zum Müttermanifest. Außerdem finde ich die gute Analyse zum Druck, nach der Geburt möglichst schnell wieder toll ausehen zu müssen sehr gut. Hier habe ich gelernt, was eine MILF ist und festgestellt, dass ich froh bin, das nicht eher gehört zu haben.

Fazit

Absolut lesenswerter, sehr informativer und kritischer Blog. Ein Muss in jeder Blogroll.


Inspired by Mama Notes. Mehr zur #BlogLeseLiebe gibt es hier.

#BlogLeseLiebe: Experiment Selbstversorgung

Lisa Pfleger und Michael Hartl haben ein spannendes Experiment ins Leben gerufen. Das Experiment Selbstversorgung. Die beiden haben sich auf den Weg gemacht, autark zu werden, d. h. sich komplett selbst zu versorgen.

Der Blog

In ihrem Blog teilen sie dazu nicht nur ihre alltäglichen Erfahrungen. Man findet dort auch viele Rezepte und Ideen, wie man mit einfachen Dingen und Zutaten gekaufte Produkte ersetzen kann. Und das ist auch der Hauptgrund, warum ich persönlich diesen Blog lese. Denn auch ich habe einen Garten, in dem Obst und Gemüse gedeihen und bin immer auf der Suche nach Möglichkeiten, diese zu verarbeiten.

Selber machen

Außerdem fasziniert es mich, was man alles selber machen kann. Die Artikel im Blog sind immer interessant zu lesen und vor allem praxiserprobt. So habe ich nach der Lektüre des Post über Sauerteigbrot endlich wieder daran gemacht, eigenes Brot zu backen. Und auch sonst habe ich schon viele Inspirationen im Blog bekommen. Z. B. zum Einsatz von Apfelessig nicht nur in der Küche und zu Kastanien als Waschmittel.

Auch kleine Schritte bringen uns voran

Spannend finde ich es auch, Lisa und Michael bei ihrem Experiment Selbstversorgung zu begleiten. Denn der hatte in den letzten Jahren unterschiedliche Stationen und ist – wie jeder Lebensweg – nicht geradlinig verlaufen. Wenn man aber Bücher zum Thema liest, bekommt man die Umwege oft nicht präsentiert. Das führt – zumindest bei mir – dazu, dass ich den Eindruck gewinne, das sei nicht zu schaffen. Aber das Experiment Selbstversorgung holt mich immer wieder zurück, weil es mir zeigt, dass auch kleine Schritte zum Ziel führen.

Fazit

So verfolge ich gerne den Blog, finde dort Anregungen und Inspirationen und habe manchmal das Gefühl, Lisa und Michael schon ganz gut zu kennen (was natürlich nicht stimmt). Aber ein Blick auf den Blog lohnt sich immer, nicht zuletzt wegen der immer wieder schön anzuschauenden Fotos, die die Beiträge begleiten. Ich freue mich schon auf die nächsten Inspirationen.


Inspired by Mama Notes. Mehr zur #BlogLeseLiebe gibt es hier.