Familienalltag, persönliches
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Mein Wochenende in Bildern 29./30. November

Frau Mierau hatte angefangen, ihr Wochenende in Bildern am Sonntag abend zu veröffentlichen. Wahrscheinlich schaffen wir das nicht immer – und ich zeige ja auch möglichst wenig Kinderbilder online. Ein weiterer Versuch der Illustration …

Samstag, 29. November

Wir starten den Tag zu dritt, der Gatte hat auswärts einen Termin und ist schon morgens um 04:00 Uhr aus dem Haus. Wir lassen es langsam angehen. Frühstück steht wie immer oben auf dem Programmzettel.

Zimttoast, Rühreier, Obst und Käse. Den unvermeidlichen Kaffee nicht vergessen, bitte.

Dann das übliche: Wäsche.

Und Geschirr/Küche.

Und noch mehr Wäsche.

 

Vielleicht ist meine Wahnehmung selektiv, aber das übliche Haushaltsgedöns sehe ich in den anderen „Mein Wochenende in Bildern“ Beiträgen kaum. Und ich frage mich dann immer: wann zum Geier macht ihr das?

Und weiter gehts… ne, nicht schon wieder Wäsche. Zwischendurch noch etwas weihnachtlich angehauchte Deko gebastelt.

Aus einem Haufen Stöcken aus dem heimischen Garten wurde: ein Wandbehang.

Die Kinder werden den im Laufe der Zeit noch ordentlich schmücken. Ich brauchte dann erst mal eine Teepause, bevor es weiter geht.

Die Kinder fangen an, einen abgehängten Wandkalender (2013…..ähem) zu recyclen. Unklar ist, wo wir das Riesenmonsterbild dann hinterher aufhängen sollen…..

Was mich daran erinnert, dass ich noch zwei weitere Kunstwerke aufhängen wollte. Zwei Pendants hängen in meinem Büro.

Kein Adventswochenende ohne Backen. Vanillekipferl gibt es traditionell immer am 1. Advent. Also: Backen!

Uuuund: Abendessen ohne Bild. Gab zweierlei Suppe (klare Brühe mit Backerbsen sowie Nudeln für die Kinder; Resteverwertungs-Kürbis-Suppe für mich). Die Kinder kippen irgendwann ins Bett. Ich lese noch etwas und mache mir Gedanken über einige Kundenkonzepte, checke Mails und Blog-Statistiken und so weiter. Auch alles ohne Bild dieses Mal. Um 01:00 Uhr ist der Tag vorbei.

Sonntag, 30. November

Der erste Satz vom großen Kind an diesem Morgen: „Darf ich heut ein Türchen aufmachen?!“

Der erste Satz vom kleinen Kind an diesem Morgen: „Und dann kommt der Waldmensch und…..“

Ich darf heute ausschlafen. Also, dieses „ausschlafen“, bei dem eins der Kinder regemäßig alle 20min vor meiner Betthälfte steht und mir etwas berichtet, mich etwas fragt oder einfach nur kurz zum Kuscheln kommt. Aber he, ich liege bis halb 9 im Bett. Cool!

Der Gatte ist mitten in der Nacht heimgekehrt und hat heute frei. Weshalb er schon am Morgen damit anfängt, kleine Holzstücke in Alu zu wickeln und stundenlang im Ofen zu backen. Die Kurzversion: das muss so. Mehr verrate ich an dieser Stelle nicht.

Ich mache trotzdem Frühstück, auch wenn hier schon wieder gebastelt und gewerkelt wird. Ich halte es spartanisch – außer mir frühstückt hier eh keiner gerne. Also gibt es, was mir schmeckt und gefällt.

Creme-Brulee French Toast aus dem Ofen, Obst und Kekse.

Die Kinder nehmen lieber Müsli. Banausen.

Spontan beschließen wir einen Ausflug zur „Heim und Handwerk/Food“ und fahren nach München. Das dauert etwas… das Navi schickt uns nach Freising. Wir diskutieren so handfest, das wir das erst nach ner ganzen Weile merken… Egal, der Jüngste nutzt die Zeit für ein Schläfchen, die Große spielt.

Kurz vor der Ankunft wirds nochmal kritisch im Auto – längere Hungerphasen sind nix für meine Kinder. Oder für mich. Zum Glück sind wir dann da – und erschlagen. Viel zu viele Menschen (hätten wir uns ja gleich denken können!!), viele Pröbchen aber nix gescheites zum Essen. Doof das.

Ausbeute:

Ja, die Flaggen mussten sein. Inklusive „auf dem Bodern herumkriechen zwischen eiligen Menschen“. Meine Kinder machen sowas immer. Ehrlich wahr. Über die Rückfahrt gibt es wenig zu berichten: ein Kind guckte still, das andere sang lautstark vor sich hin. Mir fielen immer wieder die Augen zu…. bis zum nächsten „Mama, weißt du waaaas?“

Wieder daheim, gibt es B-W-K. Meint: Brot Wurst Käse. Nix Bild, war zu chaotisch. Die Kinder gucken eine Runde fern, während wir noch fix etwas aufräumen und etwas Deko in den Adventskranz werfen. Also, nicht, dass es einen Kranz gäbe…

Für mich steht noch Arbeit an. Den Samstag habe ich geschwänzt, den halben Tag waren wir unterwegs. Das muss ich nachholen. Bis nachts um 1, um genau zu sein. Cola, Kaffee und Wasser im Wechsel, dazu Schokolade. Mini-Konferenzen via Facebook-Chat inklusive, um die Arbeit abzustimmen.

Zwischendurch wird noch schnell der Platz für Adventskalender aufgeräumt und bestückt. Ja, wir haben selbstverständlich handgenähte Adventskalender-Teile, die ich sonst auch wirklich immer selber bestücke. Dieses Jahr nicht. Dieses Jahr haben wir so viele geschenkt bekommen… die tuns doch auch.

Irgendwann nach 1 Uhr kippe ich ins Bett. Blöderweise will ich noch dieses eine Kapitel lesen … und schwupps, ist es zwei Uhr. Und der erste Dezember. Erholt habe ich mich nicht wirklich, die Woche wird wieder anstrengend.. denn sie beginnt mit Arztbesuchen und Terminen.

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