Das #wib vom 12. & 13. August 2017

Ein #wib mitten aus den Sommerferien. Mit hawaiianischem Hühnchen, Shoppingtripps für die Kinder, Filmabend und Gummibärchen (ohne Foto).

Das #wib für Samstag, 12. August

Ach, heute wäre ja #12von12 – aber ehrlich, ich hab eh keine Chance, die 12 Bilder vollzukriegen. Das fängt schon damit an, das ich bis in die Puppen gearbeitet habe – und entsprechend um halb 10 mehr schlecht als recht aus dem Bett kippe. Der Gatte war da schon mit Kind 1 beim Bäcker, selbiges Kind hat schon „den Tisch gedeckt“ und alles …. wartet. Auf mich. Das muss jetzt aber schnell gehen, denn: Ich muss heut dringend noch was zur Post bringen. Wie das so ist, erst ein paar Tage lang Urlaub machen und dann Fristen gesetzt bekommen….

Tanken muss ich natürlich auch gleich. War ja klar. Nach der Post ist vor dem eigentlichen Vormittag: Die Schwiegereltern holen den Jüngsten ab, damit er sich was zu seinem nahenden Geburtstag aussucht. Die große Schwester „muss“ mit, sagt der Kleine. Na, von mir aus!

Beim vom-Hof-winken fällt mir auf: Wir kriegen ja doch ein paar Pfirsiche dieses Jahr..

Sind blöderweise noch hart wie Stein.

In der Küche sieht es derweil noch aus wie… naja, wie immer. Abgeräumt haben die Kinder nach dem Frühstück nämlich nicht… Kind 1 liebt derzeit Kresse und isst das in recht wunderlichen Kombinationen. Ich meine: Mit Kirschmarmeladen-Teilchen? Ernsthaft?!

Nun, dann räumen halt wir auf. Und dann steigen wir noch kurz ins Auto, der Gatte raucht neuerdings keine Zigaretten mehr – sondern E-Zigarette. Dafür braucht er noch was und der Laden ist in der nächsten Stadt sogar am Samstag offen. Auch fein.

Er lässt sich beraten, ich warte gemütlich. Läden mit Ledercouchen sind wirklich ne Sache, die sich durchsetzen sollte!

Danach drehen wir eine Runde durch die Tiefgarage vom Ikea. Jaha, am Samstag zu Ikea ist verrückt. Ohne Kinder geht das aber manchmal, grad zur Mittagszeit …. aber heute nicht. Alle, wirklich alle Parkplätze sind belegt. Da lassen wir das lieber sein und absolvieren direkt unseren obligatorischen Wocheneinkauf im nächsten Einkaufszentrum.

Für irritierte Blicke sorgt dann noch diese schräge Einordnung…

Ein Regal, wohlgemerkt, mit EINER Deklarierungsleiste oben drüber..

Wir packen für den Filmabend sogar noch die guten Gummibärchen mit ein – im Kilopack, weil Sonderangebot und so. Das gibt ne nette Überraschung für die Kinder später (und ich freu mich auch schon drauf).

Fischbrötchen gibts zum Mittagessen. Passt zum Wetter, man kommt sich ja vor wie an der Küste bei Wind, Wolken und trübem Sommerlicht..

Bei der Heimfahrt landen wir noch bei einem Cafè, das wir geschlagene vier (4) Jahre ignoriert haben. Schick hier, sehr cooles Design drumherum. Bloß der Kaffee schmeckt irgendwie verbrannt. Schade drum!

Kaum sind wir daheim, stehen Freunde vor der Türe – also noch einmal die Kaffeemaschine angeheizt und die letzten italienischen Kekse vom Urlaub auf den Tisch gezaubert. Freunde und Großeltern geben sich direkt die Klinke in die Hand – sind die einen weg, stehen die anderen wieder vor der Türe. Der kleine ist sehr aufgeregt und freut sich auf die Playmobil Ritterburg: „Mama, die muss man 6h aufbauen!“ Ich freu mich auch schon drauf. Nicht.

Das Abendessen ist schnell erledigt, Backofen sei Dank. Und das hawaiianische Hühnchen für Morgen landet mitsamt Marinade schonmal im Kühlschrank… Dank der frisch gemörserten Gewürze riecht es verdammt lecker – und dabei ist noch gar nichts auf dem Grill! Und jJa, wirklich fleischfrei und gesund ists dieses Wochenende nicht… Nu, seis drum.

Jetzt noch Filmabend: Die Große will „Jäger des verlorenen Schatzes“ ansehen. Wir legen erst fest, das sie definitiv einige Szenen NICHT gucken kann. Dem kleinen ists egal, der pennt eh mittendrin weg und bekommt die gruseligeren Stellen nicht mehr mit.

Und dann ist auch schon Schluss mit dem Samstag, ich trage den kleinen ins Bett, die Große läuft noch selbstständig bis runter ins Bett, bevor sie direkt umkippt.

Das #wib: Sonntag, 13. August

Heute werde ich früher wach – also wenigstens ein bisschen. Zum Frühstück gibts Frenchtoast vom gestern übrig gebliebenem Brot – das aber keiner außer mir isst. Hmm. Auch gut. Wir haben eine neue Kaffeesorte hier, die gibts dazu – als Espresso. Lecker!

Wir kruschen und kramen so herum, räumen noch Zeugs vom Urlaub weg. Die Kinder kloppen und zoffen sich. Ich bastle im Büro nebenher an einem Spiegel-Projekt, an dem ich schon ewig herumfeile. Heute kommen endlich Spiegel und Rückwand zusammen..

Sobald der Kleber für den Spiegel fest ist, kann ich mit der Baumscheiben-Deko drumherum anfangen. Der Gatte hat derweil seine Wachs-Ausbeute für dieses Jahr beendet. Hoffe ich. Das Auskochen ist ziemlich geruchsintensiv (Imker verstehen, was ich meine!). Reines Bienenwachs, im riesen Klumpen…

Weil mich grad ansonsten keiner braucht, spiele ich mit alten Perlen und Dekozeug rum. Das beschäftigt die Hände, während der Kopf mit der Vorbereitung auf einen Job beschäftigt ist. Cool find ich ja, das ich das jederzeit wieder auseinander nehmen kann – und neu arrangieren, umbauen… Die meisten Bestandteile sind bereits gebraucht, auch das gefällt mir daran – ich kann altem Kram eine neue Bestimmung geben. Zumindest zeitweise 🙂

Weil heute sonst nichts weiter ansteht, wechsle ich erst mit einem Buch auf die Couch, dann in die Badewanne – und dann zurück auf die Couch. Dort auf der Couch kleben jeweils die Kinder an mir, wir machen Quatsch und ich versuche, es mir in ihrer gebauten Höhle irgendwie bequem zu machen.

Zum Abendessen gibt es dann endlich das“Huli Huli Chicken“, vom Grill. Schmeckt genauso gut, wie es aussieht.

So, das wars mit dem Wochenende bei uns. Denn während der Gatte noch etwas Papierkram wälzt und die Kinder im Bett sind – setzte ich mich jetzt noch für ein Weilchen an den Computer zum arbeiten. Damit ich morgen dann tagsüber wieder Ferienbespaßung anbieten kann.

Und, wie war dein Wochenende?


Das Wochenende in Bildern ist eine Inspiration von Frau Mierau.

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Hy, hier schreibt Sabrina. Freiberuflich als Copywriterin anzutreffen, mit Mann, zwei Kindern & Bürohund in enger Gemeinschaft. Feministisch angehaucht, bindungsorientiert & zutiefst sarkastisch. Bekennende #coffeeholic

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