Blogparade: Die Komfortzone

Schön ist es dort, in meiner Komfortzone. Ich stelle sie mir ein wenig vor wie ein gemütliches Zimmer mit Sofa, Lieblingsbüchern, Schokolade und Kuscheldecke. Dort geht es mir gut, denn alles ist so vertraut, so bequem und gemütlich. Ich könnte ewig hier bleiben. Außerdem wohnt da auch noch Fred, mein Schweinehund. Und immer wenn ich auf die Idee komme, doch mal rausgehen zu wollen, legt er mir seinen schweren Kopf auf die Knie und will gestreichelt werden.

Komfortzone – pro und contra

Wie schon gesagt, die Komfortzone ist der Ort, an dem wir uns sicher fühlen. Dort geht es uns gut, alles ist bekannt und vertraut. Routine herrscht in der Komfortzone und Routine kann Leben retten, gerade in hektischen Zeiten. Denn dann brauchen wir die Sicherheit der Komfortzone, um zur Ruhe zu kommen und uns an etwas festzuhalten, um Struktur in unserem Leben zu haben.

Aber nicht alles an der Komfortzone ist positiv. Denn sie kann uns auch einengen. Normalerweise wollen wir wachsen und uns weiter entwickeln. Dafür aber müssen wir unsere Komfortzone verlassen und neues entdecken.  In der Komfortzone finden wir keine neuen Impulse, wir werden unbeweglich und bequem. Unser Fred lässt uns nicht gehen.

Strategien für den Ausbruch aus der Komfortzone

  • Jeden Tag etwas neues ausprobieren. Das kann ein neues Kochrezept sein oder einfach mal ein anderer Weg zur Arbeit. Neue Dinge erweitern unseren Horizont und machen uns flexibler. Gerade wenn es kleine Dinge sind, können wir damit auch gut Fred überlisten. Denn der merkt dann gar nicht, dass wir schon auf dem Weg nach draußen sind.
  • Affirmationen können helfen. Sie sind eine Form der Autosuggestion. Durch einfache Formeln/Mantras kann ich mein Unterbewusstsein dabei unterstützen, die Komfortzone zu verlassen. Dazu definiere ich zunächst einmal, was ich verändern möchte und wie ich es verändern möchte. Dann formuliere ich einen einprägsamen Satz, den ich mir mehrmals am Tag vorsage oder auch im Rahmen einer Meditation oder kurz vor dem Einschlafen, weil Affirmationen im entspannten Zustand besser wirken.
  • Einfach mal ins kalte Wasser springen. Manchmal hilft es nur, sich zu trauen, loszusprinten aus der Komfortzone, bevor Fred etwas merkt und protestieren kann. Also frisch ans Werk und kopfüber in die neue Herausforderung.

Dieser Beitrag ist Teil der Blogparade von Stille Stärken:

Blogparade bis 17. Juli 2016: Komfortzone verlassen? Oder lieber doch nicht?!

Uta
Mutter von zwei, Lehrerin, Stadtmensch

Ein Gedanke zu „Blogparade: Die Komfortzone“

  1. Lossprinten, bevor es das innere Schweinetier merkt, ist eine gut Strategie – muss ich mir merken.
    Heute fühle ich mich allerdings dermaßen unsportlich, dass mein Schweinehund und ich lieber kuschelnd auf dem Sofa bleiben. 🙂

    Danke für deine Teilnahme an der Stille-Stärken-Blogparade.
    Viele Grüße,
    Christine

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