12von12, Familienalltag
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#12von12 im Juni 2017

Das #12von12, das sind 12 Bilder (ja, wer hätte das gedacht?!), an einem Tag geknipst. Hier und heute: Von abgelaufenen Reisepässen, blühendem Salbei, randvollen Tagesplänen für ~3,5 Stunden & Pizza.

Ok, ja, das wäre die Kurzfassung. In der Langfassung ist hier heute, am zweiten Pfingsferien-Montag, noch etwas mehr passiert.

So gegen 08:00 Uhr…

Ich weiß nicht, was mich geweckt hat. Wars der Montag? Jedenfalls bin ich wach – und das noch VOR den Kindern. Irgendas zwickt im Kreuz, sodass ich wirklich aufstehe. Und kaum stehe ich beim Zähneputzen, trippelt es einmal – und dann zum zweiten Mal. Zack, alle im Hause wach, dabei ist es noch nicht einmal 09:00 Uhr!

Ich bin schon wieder über diese blöde Kiste gestolpert. Ehrlich, ausmisten ist MIST.

Während ich noch grummelig in den ersten Kaffee starre, hat der Gatte schon den Telefonmarathon begonnen. Erst im Bürgeramt, denn die Kinder brauchen aktualisierte Reisepässe für den Urlaub mit den Großeltern. Dann bei der nächsten Autowerkstatt, weil mein Auto dringendst neue Reifen braucht. Die Reifen sind schon hier, müssen aber auf vorhandene Felgen montiert werden – und das können wir dann doch nicht alleine daheim..

Ich checke derweil Mails und sortiere den Tag. Wenig Zeit, viel zu tun – aber das ist in letzter Zeit immer so.

Der Anruf im Amt zeigt, das ich dann doch mitmuss – und das große Kind auch – für die Ausweise. Also nix arbeiten heute vormittag, sondern schön erst Fotos machen, dann die Pässe verlängern. Zwischendurch eine klassische Leberkassemmeln beim Metzger (ja, ne – mich macht das nicht froh, aber was besseres gibts hier unterwegs halt nich).

Mittags herum

Die Kinder strecken alle Viere von sich. Ich hab mich grad mit dem nächsten Kaffee niedergelassen und eine erste Liste verfasst – da sagt der Gatte, er nimmt die Kinder mit an den Fischweiher. Yeah, ein paar Stunden konzentriertes Arbeiten!

Und ist es nicht ein Witz – da hab ich eine ganze Woche lang kinderfrei gearbeitet – und schon nach 1,5 Tagen mit Kindern freu ich mich schon wieder auf die Stille beim arbeiten.. also, abgesehen von der Musik, die hier immer läuft..

In der letzten Woche hatte ich ja mein Büro ausgemistet – und dieses DIN A4 Notizbuch aus meiner Studienzeit gefunden. Leer, versteht sich. Kind 1 hat sich narrisch drüber gefreut (ok, ausmisten ist doch nicht NUR mist) – und sich eine Runde Post-its von mir erbeten. Schaut doch schon ganz gut aus, ne?

Sind sonst alle ruhig, wird der Hund unruhig. Der wollte jedenfalls dauernd raus. Damit er nicht permanent alles anbellt, was auch nur in seine Richtung atmet, muss ich ebenfalls raus – und ihn notfalls unterbrechen. Da kann ich auch immer einen Blick in meinen verwilderten Garten werfen. Hier: blühender Salbei.

Während Kind 1 eher zeichnet und mit Papier arbeitet, hat es Kind 2 mit „Installationskunst“. Sprich: Er baut wahnsinnig gern mit allem, was er so in die Finger bekommt. Das hier ist eine Maschine. Die Erklärung, was die so kann und warum was wo an welcher Stelle sein muss, dauert zwischen 5 und 20 Minuten. Ich gestehe: Nach 2min schalte ich auf den „lächeln und nicken“ Modus um. Aber sie faszinieren mich, seine Bauten und wie er verschiedenes kombiniert.

Solange der Gatte mit den Kindern noch unterwegs ist, habe ich wenigstens schonmal den Hefeteig für die abendliche Pizza angesetzt. Und ne Waschmaschine angeworfen.

Die meisten Punkte konnte ich heute abarbeiten. Dabei war die Liste so lang – aber es ging gut voran. Grade als ich denke: He, jetzt ist auch mal gut – da fahren meine Liebsten wieder auf den Hof. Also gibt es jetzt ne Runde Pizza.

Während der Mann schnibbelt, verblogge ich aber noch eben das letzte #wib vom 10. & 11. Juni.

Ich mag den fiesen Klassiker „Hawaii“, die Kinder und der Mann belegen sich jeweils extra Pizzen.

Noch ein bisschen Quatsch auf der Couch machen, noch ein bisschen Gartenfachsimpeln und dann verschwinden die Kinder im Bett. Und der Gatte auch. Ich bleib noch auf und schreibe beim letzten Tee des Tages das hier – die #12von12. Und dann is gut und ich verschwinde auch. Gute Nacht!

Und, wie war dein 12. im Juni?


#12von12 ist eine Idee von Draußen nur Kännchen

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