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Blogparade: Familienalltag vereinfachen

Auf entspannt wohnen gibt es eine Blogparade, speziell zum Thema Vereinbarkeit. Es geht um die drei besten Tipps, um den Familienalltag zu vereinfachen. Da machen wir doch gerne mit, denn auch wir kennen das Thema, dass man – wenn beide Partner berufstätig sind – viele Dinge unter einen Hut bringen muss. Da kann man Tipps zum Vereinfachen wirklich gut gebrauchen.

Utas Tipps zum Vereinfachen

  1. Verantwortung teilen
    Diesen Punkt finde ich am Wichtigsten, weil nur mit geteilter Verantwortung auch wirklich eine substantielle Erleichterung einhergeht. Wenn der Partner die Kinder zwar vom Kindergarten abholt oder zum Arzt fährt, aber Du dennoch alle Termine alleine machen und koordinieren musst, hilft das nicht weiter. Mit geteilter Verantwortung (am besten natürlich 50/50) geht das leichter. Weil beide zuständig sind im Alltag.
  2. Hilfe engagieren
    Das kann die Putzfrau sein, die einmal die Woche die Grundreinigung übernimmt, der Lieferservice, der die Getränkevorräte auffüllt oder auch die Oma, die einen Nachmittag in der Woche auf die Kinder aufpasst. Hilfe braucht man im Familienalltag immer. Und sie schafft Freiräume. Dabei kann man übrigens auch schon recht früh die Kinder mit einbeziehen. Denn auch sie gehören zur Familie und können ihren Teil der Aufgaben im Haushalt übernehmen. Das kann man gemeinsam besprechen und ggf. auch mal anpassen, wenn es nicht mehr gefällt. Aber grundsätzlich können und wollen Kinder sich im Familienalltag engagieren, dann sollte man sie auch lassen.
  3. Perfektionismus rausschmeißen
    Perfektionismus und Familienalltag passen ungefähr so gut zusammen wie Angela Merkel und klare Aussagen. Daher sollte man unbedingt alle perfektionistischen Ansprüche aufgeben. Es reicht, wenn es gut genug ist, also ordentlich genug, sauber genug, gestylt genug. Es muss nicht perfekt sein. Wer wohnt schon gerne im Möbelkatalog?

Sabrinas Tipps zum Vereinfachen

Ich musste jetzt ein wenig überlegen, welche Tipps über die von Uta hinaus gehen.

  1. Weniger ist mehr
    Neben der 40h Woche mit wichtigem Meeting noch das Sommerfest im Kindergarten mitorganisieren? Muss nicht sein. Kann auch jemand anderes machen, der vielleicht mehr freie Zeit mitbringt. Die riesen Torte für den Kindergeburtstag? Ein Blech bunte Muffins hat für Kinder meistens die gleiche Wirkung.
  2. „Wähle Deine Kämpfe weise“
    Ich kann natürlich jeden Morgen und Abend mit meinen Kindern über den Ablauf streiten, weil ich das in einer bestimmten Form haben möchte. Ich kann aber auch auf wenige, sehr wichtige Punkte zielen und den Rest flexibel betrachten. Und das gilt nicht nur für Kinder, sondern auch für Partner. Je weniger man streitet, je weniger man auf starre Pläne beharrt, desto einfacher kann das Zusammenleben für alle werden.
  3. Alles hat immer (s)einen Platz
    Das ist jetzt tatsächlich ein simplicity-Ansatz: Jedes Ding im Familienhaushalt braucht seinen Platz. Die Jacke? Am Haken. Die Schuhe? Unten drunter. Die Salatschüssel? Immer am gleichen Platz im Schrank. Bei Dingen bin ich recht unflexibel. Denn: Ich will alles jederzeit an genau der richtigen Stelle finden können. Das erspart mir die gestresste Suche am frühen Morgen, wenns schnell gehen muss.

Welche Vereinfachungs-Strategien verfolgt ihr?

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